Mittlerweile gibt es einige interessante Projekte, die Semacodes verwenden - zum Beispiel Semapedia. Semapedia verbindet die physikalische Welt mit der virtuellen Welt indem dort Semacodes erzeugt werden können, die auf einen Wikipedia-Artikel verlinken. Diesen "Semapedia-code" kann man ausdrucken und an das Objekt (z.B. Denkmal, Haus, besondere Stätte) anbringen. Besucher können mit Hilfe des Semacode und einem auf dem Mobiltelefon installierten Midlet den Code einlesen, die URL extrahieren und mit dem Browser direkt den Wikipedia-Artikel laden.
Eigene Semacodes können mit Java-Applikationen selbst erstellt werden. Dazu lädt man den "Semacode-Tagger" (download link) und startet die Java-Applikation mit folgenden Parametern (unter Mac OS X, bzw. Linux muss dazu ein Terminal geöffnet werden):
java -jar semacode_tag.jar -u "http://www.meine-webseite.de" -f /tmp/mein-semacode.png
Damit wird ein Semacode in /tmp/mein-semacode.png erzeugt der auf die URL http://www.meine-seite.de verlinkt.
Einlesen und dekodieren kann man Semacode mit dem "Sema-Reader" (download link). Dieser wird wir folgt aufgerufen:
java -jar semacode_reader_se.jar -f /tmp/mein-semacode.png
Ein weiteres Anwendungsgebiet für Semacodes könnte zum Beispiel Geocaching sein. Ein Multi-Cache bestehend aus laminierten Semacodes wäre sicher (noch) etwas sehr Besonderes :)
Da solch ein Semacode nicht zwingend eine URL beinhalten muss, sondern auch kurzen Text kodieren kann, könnte man Geokoordinaten oder sonstige Hinweise darin unterbringen!
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