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    <updated>2010-01-19T15:44:09Z</updated>
    <subtitle>Die Knusperfische unterwegs in der Welt</subtitle>
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    <title>Wanderung auf dem Fernwanderweg GR20 in Korsika</title>
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    <published>2009-12-22T18:25:09Z</published>
    <updated>2010-01-19T15:44:09Z</updated>

    <summary>Ein Reisebericht unserer Wanderung auf dem Fernwanderweg GR20 in Korsika.</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
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        <![CDATA[Unter Wanderern heisst es, es handele sich bei dem <span class="caps">GR20 </span>um den anspruchsvollsten Fernwanderweg Europas. Jede Etappe berge eine ganz neue Herausforderung. Kein Tag sei wie der Andere.<br /><br />Im August 2009 wanderten wir auf dem <span class="caps">GR20 </span>von Süden nach Norden und waren sehr gespannt auf das, was uns auf diesem 180 Kilometer langen Weg erwarten würde.<br /><br /><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/11/P1010273-215.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/11/P1010273-215.html','popup','width=1024,height=576,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/11/P1010273-thumb-160x90-215.jpg" alt="P1010273.JPG" class="mt-image-none" style="" height="90" width="160" /></a></span>&nbsp;<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/11/P1010389-218.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/11/P1010389-218.html','popup','width=1024,height=576,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/11/P1010389-thumb-160x90-218.jpg" alt="P1010389.JPG" class="mt-image-none" style="" height="90" width="160" /></a><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/11/P1010428-221.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/11/P1010428-221.html','popup','width=1024,height=576,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"> <img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/11/P1010428-thumb-160x90-221.jpg" alt="P1010428.JPG" class="mt-image-none" style="" height="90" width="160" /></a><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/11/P1010389-218.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/11/P1010389-218.html','popup','width=1024,height=576,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><br /></a><br />]]>
        <![CDATA[Als wir mitte August in Bastia ankamen, empfing uns trockene Hitze und die Sonne brannte unerbittlich. Mit dem Bus fuhren wir vom Flughafen im Nordosten der Insel in die kleine Stadt an der Küste. Der Busfahren fuhr streckenweise mit geöffneten Türen um den Fahrgästen etwas Abkühlung zu verschaffen.<br /><br />Wir blieben für eine Nacht in Bastia um uns zu aklimatisieren und auch weil der Bus nach Sainte-Lucie-de-Porto-Vecchio nur zwei Mal am Tag fährt und wir den letzten Bus an diesem Tag bereits verpasst hatten. Die Busfahrt nach <meta charset="utf-8"><span class="Apple-style-span" style="border-collapse: separate; color: rgb(0, 0, 0); font-family: Times; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: normal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; font-size: medium;"><span class="Apple-style-span" style="color: rgb(51, 51, 51); font-family: arial,helvetica,hirakakupro-w3,osaka,'ms pgothic',sans-serif; font-size: 13px; text-align: left;">Porto Vecchio</span></span>, dem naheliegensten Ort zu dem Startpunkt unserer Wanderung, dauerte über vier Stunden. Als wir ankamen, war die Sonne bereits im Begriff unterzugehen. Es begann der zweite Teil unserer Anreise: der Fußmarsch nach Conca, dem Startpunkt unserer zirka 180 Kilometer langen Wanderung über die Insel. Mit dem <span class="caps">GPS </span>ließen wir uns zu dem kleinen Dorf navigieren und bauten unser Zelt im dunkeln auf dem Campingplatz auf.<br /><br />Am nächsten Morgen versuchten wir etwas essbares im Dorf aufzutreiben.
Wir hatten zwar Verpflegung für etwa 2-3 Tage dabei, dennoch wollten
wir nach frischem Brot und Käse für das Mittagessen ausschau halten. In
dem einzigen Laden im Ort (einem kleinen Cafe) schaute man uns
allerdings nur befremdlich an, als wir nach Brot und Käse fragten.
Direkt neben dem Cafe lag der Einstieg auf den <span class="caps">GR20</span>; dem Fernwanderweg dem wir in den nächsten Tagen folgen wollten.<br /><br />Der
erste Wandertag war beschwerlich. Das lag nicht etwa an der
Wegbeschaffenheit, sondern vielmehr an der unerträglichen Hitze. Der
Weg an sich war nicht besonders anspruchsvoll; aber die Sonne war kaum
auszuhalten. In der Mittagspause legten wir uns in den Schatten eines
großen Felsen. Am späten Nachmittag kamen wir beim Refuge de Paliri an.
Auf dem Zeltplatz rund um die Hütte waren breits viele Zelte
aufgeschlagen und jeder halbwegs schattige, ebene Platz war bereits
belegt.<br /><br />Das passierte uns in den nachfolgenden Tagen immer
wieder. Viele Wandergruppen standen morgens schon sehr früh (um 5 Uhr)
auf, machten dabei ordentlich Lärm ohne Rücksicht auf die noch
schlafenden und liefen dann von sportlichem Ehrgeiz getrieben zum
Etappenziel um einen guten Platz für ihr Zelt zu reservieren.<br /><br />Wir
genossen den Weg, die wunderschönen Ausblicke und die Natur. Wir ließen
uns Zeit die Eindrücke in uns aufzunehmen, kochten in der Mittagspause
leckeren Espresso und ließen die Seele baumeln. Das hatte allerdings
zur Folge, dass wir oft nur mit Müh und Not einen halbwegs akzeptablen
Platz für unser Zelt fanden und so mache Nacht unbequem schliefen.<br /><br />An
den nachfolgenden Wandertagen veränderte sich die Landschaft stetig.
Kaum eine Etappe glich der anderen und selbst auf einzelnen
Tagesetappen gab es so manche Überraschung. Eben noch liefen wir durch
dichten, herbstlich gefärbten Laubwald, ein paar Kilometer weiter
kämpften wir uns durch eine karge Wüste aus Geröll und Stein und wieder
ein paar Kilometer weiter mäanderten wir durch ein endlos grünes Tal
mit wilden Pferden.<br /><br />

<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010549-227.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010549-227.html','popup','width=1024,height=768,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010549-thumb-160x120-227.jpg" alt="P1010549.JPG" class="mt-image-none" style="" height="120" width="160" /></a>&nbsp; <a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010724-230.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010724-230.html','popup','width=1024,height=768,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010724-thumb-160x120-230.jpg" alt="P1010724.JPG" class="mt-image-none" style="" height="120" width="160" /></a>&nbsp; <a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010556-233.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010556-233.html','popup','width=1024,height=768,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010556-thumb-160x120-233.jpg" alt="P1010556.JPG" class="mt-image-none" style="" height="120" width="160" /></a><br /><br />

<br />Da wir von Süden nach Norden wanderten, konnten wir uns langsam an den
immer schwieriger werdenden Weg gewöhnen. Immer öfter bestand der Weg
aus losem Geröll und es wurde streckenweise sehr mühsam voran zu kommen.<br /><br />Als
wir in dem kleinen Ort Vizzavona ankamen, hatten wir die Hälfte der
Wanderung hinter uns gebracht. Im Ortskern eintreffend, zogen schwarze
Gewitterwolken auf und wir brachten uns in einem Restaurant in
Sicherheit. Wir wollten hier einen Pausentag einlegen und uns in einem
Hotel einquartieren. Leider waren alle Zimmer bereits ausgebucht, so
dass uns nur ein Mehrbettzimmer in einer Herberge blieb.<br /><br />Wir teilten ein einfaches Fünfbettzimmer zusammen mit einem weiteren Paar aus England. Später am Abend kam noch ein komplett durchnässter Wanderer aus Spanien hinzu. Mit dem Spanier hatten wir leider kein Glück, denn dieser fing, nachdem alle zu Bett gegangen waren, so laut an zu scharchen wie ich es in meinem Leben noch nicht gehört hatte. Zusammen mit dem Paar aus England berieten wir was wir machen wollten, denn so konnten wir unmöglich die Nacht verbringen. Wir zogen zu viert zu dem der Herberge angehörenden Hotel und wurden dort vorstellig. Anfangs stießen wir auf Ablehnung. Alle Zimmer seien ausgebucht - man könne nichts machen, hieß es. Als wir dann im Dunkeln ein wenig ratlos vor dem Hotel standen und ich im Kopf schon pläne machte im Hotelgarten das Zelt aufzubauen, ließ sich der Hotelier doch noch erweichen. Mit Sack und Pack zogen wir in eine Schlafkammer auf dem Dachboden des Hotel um. Die Betten dort waren wohl für Hotelangestellte gedacht. Am nächsten Morgen wird sich der spanische Wandersmann wahrscheinlich ein wenig gewundert haben warum er in einem leeren Zimmer erwachte :)<br /><br />Der Pausentag in Vizzavona erwies sich als gut gewählt. Auch am nächsten Tag hielt das schlechte Wetter an. Das heftige Gewitter setzte viel früher ein als erwartet. Nicht erst am Nachmittag, sondern schon gegen Mittag knallte es wie aus einer Kanone geschossen. Wir erfuhren, dass viele Wanderer trotz der Unwetterwarnung losgezogen waren und teilweise mit Hubschraubern aus den Bergen gerettet werden mussten. Bei Regen werden die steinigen Wanderwege oft unpassierbar. Der Stein wird so rutschig wie Eis, das Geröll verwandelt sich in einen Brei aus Matsch und Steinen und die Bäche schwellen innerhalb von wenigen Minuten so hoch an, dass sie unüberquerbar werden. Zwischen zwei solcher Bäche ist man dann gegebenenfalls gefangen und muss das Unwetter aussitzen. Wer kein Zelt und entsprechende Kleidung dabei hat, begibt sich dabei in Lebensgefahr durch Unterkühlung.<br /><br />Wir nutzten den Pausentag und fuhren mit der Bahn von Vizzavona nach Corte. Diesen kleinen Abstecher hätten wir uns im nachhinein betrachtet sparen können, denn Corte bot nichts interessantes (außer unmengen an Autos und langweiligen Touristenläden) und der kleine Supermarkt in Vizzavona verkaufte alles, was wir zur Aufstockung unserer Vorräte benötigten.<br /><br />Unsere erste Etappe im Nordteil des <span class="caps">GR20 </span>führte uns von Vizzavona zum Refuge de&nbsp; l'Onda. Der Zeltplatz neben der Hütte war eingezäunt um die vielen dort herumstreunernden Hausschweine fernzuhalten. Das funktionierte aber nicht so wie gelpant, da jemand das Tor offen stehen ließ. Die auf dem Zeltplatz herumlaufenden Schweine fraßen unser Zelt und es bereitete einige Mühe die zahmen Tiere zu verscheuchen.<br /><br />Anscheinend war das Trinkwasser an diesem Ort kontaminiert. Am nächsten Tag litt ich unter Übelkeit und Durchfall. Die letzten Höhenmeter zur Hütte Petra Piana konnte ich nur mit großer Anstrengung erreichen. Als es Romana am Abend auch nicht gut ging, beschlossen wir hier einen weiteren Pausentag einzulegen um uns zu erholen. Wir waren nicht die einzigen, die es erwischt hatte. Insgesamt erfuhren wir von acht weiteren Wanderern, die durch das Trinkwasser in l'Onda krank wurden.<br /><br />

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010662-236.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010662-236.html','popup','width=1024,height=576,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010662-thumb-160x90-236.jpg" alt="P1010662.JPG" class="mt-image-none" style="" height="90" width="160" /></a></span> &nbsp; <span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010508-224.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010508-224.html','popup','width=1024,height=576,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010508-thumb-160x90-224.jpg" alt="P1010508.JPG" class="mt-image-none" style="" height="90" width="160" /></a></span> &nbsp; <span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010795-239.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010795-239.html','popup','width=1024,height=576,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/12/P1010795-thumb-160x90-239.jpg" alt="P1010795.JPG" class="mt-image-none" style="" height="90" width="160" /></a></span>

<br /><br />
Nachdem wir uns etwas erholt und neue Kraft geschöpft hatten, genossen wir eine - unserer Meinung nach - der schönsten Etappen von Petra Piana zum Refuge de Manganu. Der Ausblick auf die vielen Seen war wirklich einmalig schön und die leichte Kletterei machte uns Spass. Hier machten wir auch das erste Mal bekanntschaft mit einer der Stahlketten, die Kletterpassagen absichern sollten.<br /><br />Die Nordetappen des <span class="caps">GR20, </span>also der Weg von Vizzavona nach Calenzana, waren insgesamt anspruchsvoller als die Wege im Süden. Die Pfade bestanden nun fast ausschließlich aus losem Geröll und es musste viel geklettert werden. Besonders viel Spass bereitete uns der Weg durch den berüchtigten Cirque de la Solitude, denn hier mussten wir "freestyle" Klettern. Da es hier durch die Massen von Wanderern zu Staus kam, kletterten wir oft ein wenig abseits der vorgegebenen Route. Lediglich an den durch Ketten gesicherten Passagen musste wir warten bis wir an der Reihe waren.<br /><br />Wir kamen nach insgesamt 15 Wandertagen wohlbehalten an unserem Ziel in Calenzana an. Zusammen mit Anette und Clemens, die wir unterwegs kennengelernt hatten, bestellten wir uns in einem Cafe ein Taxi das uns nach Calvi an die Nordwestküste brachte. In Calvi quartierten wir uns auf einem der sehr zentral gelegenen Campingplätze ein und vebrachten zwei Tage damit durch den netten Ort zu bummeln, am Strand zu liegen und Abends lecker Essen zu gehen :)<br /><br />Mit dem Zug fuhren wir anschließend zurück nach Bastia.<br /><br /><b>Das Fazit<br /><br /></b>Der <span class="caps">GR20 </span>ist ein anspruchsvoller Wanderweg. Er kann aber mit etwas alpiner Erfahrung und guter Kondition gegangen werden. Trotzdem sollten die Gefahren nicht außer acht gelassen werden. Viele Etappen beinhalten schwierige Passagen die Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Erfahrung mit leichter Kletterei voraussetzen. Auf das Wetter sollte man besonders achten, denn bei Gewitter und Regen kann eine vermeindlich einfache Etappe schnell lebensgefährlich werden.<br /><br />Leider ist der <span class="caps">GR20 </span>im Sommer sehr überlaufen. Die Zeltlager an den Hütten erinnern an die (Zitat eines Wanderers) "Massenlager am Everest". Die Versorgung mit Lebensmitteln unterwegs ist mangelhaft. Zwar bekommt man, bis auf die letzten beiden Nordetappen, in jeder Hütte etwas essbares zu kaufen - das aber zu sagenhaften Preisen. Das Trinkwasser sollte man vorsichtshalber (mit Chlor oder UV) disinfizieren.<br /><br />Für uns war die Wanderung auf dem <span class="caps">GR20 </span>und auch die Begegnung mit den Menschen eine sehr schöne Erfahrung. In den kommenden Jahren werden wir uns aber wieder Wandergebiete etwas abseits des Massentourismus suchen.<br /><br />

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<br /><br />
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    <title>Staffeltriathlon im Stadtpark</title>
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    <published>2009-06-15T06:16:59Z</published>
    <updated>2009-06-15T23:36:08Z</updated>

    <summary>Mein erster Staffeltriathlon im Hamburger Stadtpark.</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
        <category term="Wettkämpfe" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="stadtpark" label="Stadtpark" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/">
        <![CDATA[Am Sonntag nahm ich zusammen mit zwei Freunden an meinem Lieblingstriathlon im Staffel-Wettbwerb teil. Der Stadtparktriathlon hat noch immer nichts von seinem familiären Flair verloren, auch wenn von einigen Teilnehmern teilweise extrem teures Zeitfahrmaterial aufgefahren wird und das Staffel-Team auf dem ersten Platz seit ein paar Jahren unerreichbar scheint.<br /><br />

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_3283-188.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_3283-188.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_3283-thumb-160x106-188.jpg" alt="DSC_3283.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_3316-191.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_3316-191.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_3316-thumb-160x106-191.jpg" alt="DSC_3316.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_3329-194.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_3329-194.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_3329-thumb-160x106-194.jpg" alt="DSC_3329.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>]]>
        <![CDATA[
Alex, der Schwimmer in unserem Team, startete um 12:15 Uhr. Ich stand in der Nähe des kleinen Stadtparksee und schaute gebannt auf die umherwirbelenden Arme und Beine im schäumenden Wasser. Nachdem die erste von zwei Runden absolviert war, lief ich in die Staffel-Übergabezone zu meinem Fahrrad. Ich hatte am Vortag noch ein wenig am Rad geschraubt und versucht die Sitzposition trotz nicht vorhandenem abgesenkten Vorbau halbwegs aerodynamisch hinzubekommen :)<br /><br />Einige Minuten später lief mir Alex mit dem Transponder entgegen. Ich nahm die "Staffel" an mich und lief mit dem Rad in der Hand aus der Wechselzone heraus. Am Start des Rundskurs angekommen, kam ich sehr schnell auf Touren. Etwa die Hälfte der 20 Kilometer langen Strecke führt durchaus spürbar nach oben und die andere Hälfte geht entweder geradeaus oder ist leicht abfallend.<br /><br />Die Top10-Anwärter auf ihren Zeitfahrmaschinen waren bereits seit etlichen Minuten auf der Strecke und hatten einen für mich unerreichbaren Vorsprung. Ich fuhr die ganze Zeit auf der linken Spur, überholte sehr viele Zeitfahrer und wurde selbst kein einziges Mal überholt. Meine neue Sitzposition machte sich auf der Strecke positiv bemerkbar. Weiterhin gibt es aber noch ein hohes Optimierungspotential an der Position und auch beim Material.<br /><br />Nach fünf Runden mit jeweils vier Kilometern auf dem Rad lief ich wieder in die Wechselzone und übergab die Startnummer und den Transponder an Sven, unserem Läufer im Team. Sven legte kurz vor dem Ziel einen kleinen Sprint ein und anschließend tranken wir gemeinsam ein kühles alkoholfreies Weizenbier :)<br /><br />

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/Datei-14762-spt09-02_3110-206.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/Datei-14762-spt09-02_3110-206.html','popup','width=800,height=1200,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/Datei-14762-spt09-02_3110-thumb-160x240-206.jpg" alt="Datei-14762-spt09-02_3110.jpg" class="mt-image-none" style="" height="240" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/Datei-14762-spt09-02_2872-209.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/Datei-14762-spt09-02_2872-209.html','popup','width=800,height=1107,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/Datei-14762-spt09-02_2872-thumb-160x221-209.jpg" alt="Datei-14762-spt09-02_2872.jpg" class="mt-image-none" style="" height="221" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/Datei-14762-spt09-02_3108-212.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/Datei-14762-spt09-02_3108-212.html','popup','width=800,height=1107,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/Datei-14762-spt09-02_3108-thumb-160x221-212.jpg" alt="Datei-14762-spt09-02_3108.jpg" class="mt-image-none" style="" height="221" width="160" /></a></span>

<br /><br /><b>Das Fazit</b><br />Anders als beim Einzel-Triathlon musste ich mit meinen Kräften nicht
ganz so sehr haushalten und war auch nicht vom Schwimmen bereits platt wie eine
Flunder :) Es macht Spass sich auf seine Lieblingsdisziplin zu konzentrieren! Alles in allem also eine nette Sache und eine gute
Abwechslung die ich bestimmt wiederholen werde.<br /><br />Leider wird bei diesem Triathlon auch beim Staffel-Wettbewerb keine exakte Zeit für das Zeitfahren genommen. So beinhaltet die gemessene Fahrtzeit auch die Laufzeit des Schwimmers vom Wasser bis in die Wechselzone sowie die eigene Laufzeit vom Rundkurs hinein in die Wechselzone bis zum Läufer. Es wäre toll, wenn das vom Veranstalter optimiert werden würde, da so z.B. die dedizierte Zeit in der Wechselzone nicht ersichtlich ist. Auch die Zeit auf dem Fahrrad wird verfälscht dargestellt. Vergleiche der reinen Fahrzeit über mehrere Jahre bzw. zwischen verschiedenen Wettbewerben ist nicht möglich.<br /><br />Wir belegten den 18. Platz (von 38 teilnehmenden Teams) mit einer Gesamtzeit von 1:10.49.<br /><br />

Die <a href="http://outdoor.knusperfisch.de/download/Stadtpark-Tria-Staffel-M.pdf">Ergebnisse</a> des 2009 Stadtpark Staffeltriathlon.]]>
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    <title>Radwandern auf dem Mönchsradweg</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/2009/06/radwandern-auf-dem-moenchsradweg.html" />
    <id>tag:outdoor.knusperfisch.de,2009:/weblog//1.147</id>

    <published>2009-06-01T19:50:03Z</published>
    <updated>2009-06-04T07:03:13Z</updated>

    <summary>Ein Reisebericht unserer Fahrt von Putgarden auf Fehmarn nach Hamburg Wedel.</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
        <category term="Deutschland" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
        <category term="Radsport" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="radwandern" label="Radwandern" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/">
        <![CDATA[Das verlängerte Pfingtswochenende bot sich für Outdoor-Aktivitäten an. Nach ein wenig Recherche im Internet fanden wir heraus, dass es einen dokumentierten Radwanderweg von der Insel Fehmarn bis nach Glückstadt gibt; den Mönchsweg.<br /><br />Die Radtaschen waren von unserer letzten Radtour noch gar nicht ganz ausgepackt, da machten wir uns auch schon wieder auf die Reise! :)<br /><br />


<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2326-137.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2326-137.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2326-thumb-160x106-137.jpg" alt="DSC_2326.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2345-140.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2345-140.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2345-thumb-160x106-140.jpg" alt="DSC_2345.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2486-143.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2486-143.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2486-thumb-160x106-143.jpg" alt="DSC_2486.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>]]>
        <![CDATA[
Das Beste an unserer Fahrt durch Fehmarn war der Rückenwind.<br /><br />Wir waren froh, als wir die Fehrmansundbrücke auf der "Notspur" (<i>Radfahrer absteigen!</i> und das Rad bitte kilometerlang über die Brücke schieben) überquert hatten. Da die Insel als Zubringer zur Fähre nach Lolland (Dänemark) dient, war der Autoverkehr entsprechend heftig. Als wir dem Mönchsweg ab Puttgarden durch das Inselinnere folgten, fühlten wir uns als würden wir auf der Standspur einer Autobahn fahren. Hätten wir das vorher gewusst, wären wir stattdessen ab Heiligenhafen gestartet. Der Streckenabschnitt des Mönchsweg auf Fehmarn bietet nichts, was man im Nachhinein vermissen würde.<br /><br />Der Weg führte uns durch Oldenburg nach Grömitz, meist auf unattraktiven Radwegen direkt neben vielbefahrenen Landstraßen. Irgendwann hatten wir genug davon direkt in der Nähe der Ostsee zu fahren, aber vom Wasser trotzdem nichts zu sehen. Der Mönchsweg schien konsequent die schönen, ruhigen Wege am Wasser zu vermeiden. So fuhren wir dann einen Teil der Strecke&nbsp; auf dem abwechslungsreichen Ostsee-Radweg bis Neustadt in Holstein.<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><br /><br /><br /></span><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2452-152.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2452-152.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2452-thumb-160x106-152.jpg" alt="DSC_2452.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2416-164.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2416-164.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2416-thumb-160x106-164.jpg" alt="DSC_2416.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2493-167.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2493-167.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2493-thumb-160x106-167.jpg" alt="DSC_2493.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>


<br /><br />Weiter ging es bis zu unserem Tagesziel, dem <a href="http://www.nc-prinzenholz.de/">Campingplatz Prinzenholz</a> am Kellersee. Nach 113 Kilometern und 6.5 Stunden Fahrtzeit schmeckte das leckere, auf dem Trangia-Kocher zubereitete Abendessen ganz hervorragend. Wir schliefen in dieser Nacht wie Steine und wachten am nachfolgenden Morgen ausgeruht und zusammen mit den ersten Sonnenstrahlen auf.<br /><br />Nach dem Frühstück begannen wir unsere zweite Tagesetappe bereits um 8:30 Uhr. Der Radweg, an der Seen-Landschaft der Holsteinischen Schweiz vorbeiführend, war wirklich sehr nett. Die Wegbeschaffenheit war streckenweise mit meinen 20 Zoll Reifen grenzwertig zu fahren (sandige, grobe Steinschotterpisten mit einem Schlagloch nach dem anderen), aber ich gab mir trotzdem alle Mühe. Die schönen Ausblicke und die frische, duftende Luft glichen die miesen Wege problemlos wieder aus :-)<br /><br />Wir machten unsere Mittagspause am Ufer des Schmalensee, das mit einem ausgebauten Rastplatz mit Sitzbänken und Tischen aufwartete. Sogar einen Steg mit Wasserrutsche gab es. Romana schwamm ein paar Runden in dem kühlen See. Wir radelten insgesamt 120 Kilometer in 7 Stunden bis zum <a href="http://www.weddelbrook.de/">Campingplatz in Weddelbrook</a>. An diesem Abend gab es ein ganz besonders leckeres Essen und gemeinsam mit der Sonne verabschiedeten wir den Tag.<br /><br />

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2403-155.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2403-155.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2403-thumb-160x106-155.jpg" alt="DSC_2403.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2418-158.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2418-158.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2418-thumb-160x106-158.jpg" alt="DSC_2418.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2395-161.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2395-161.html','popup','width=800,height=532,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2395-thumb-160x106-161.jpg" alt="DSC_2395.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>



<br /><br />Am dritten und letzten Tag unsere Reise modifizierten wir die Route ein wenig. Wir vermieden einen extra Schlenker durch Kellinghusen und kürzten noch eine weitere Schleife ab, was uns etwa 25 Kilometer Streckenlänge einsparte. Stattdessen wollten wir von Glückstadt bis nach Wedel fahren um dort die S-Bahn in die Hamburger Innenstadt nehmen zu können (zirka 30 Kilometer). Wir wollten uns die Fahrt mit der Bahn zurück nach Hamburg sparen, nachdem wir es auf unserer letzten Radreise durch prall gefüllte Radabteile kaum zurück nach Hause geschafft hatten.<br /><br />Vorher passierte uns aber noch ein besonders glücklicher Zufall.<br /><br />Und zwar begab es sich, dass wir an diesem Morgen unser letzes Espresso-Pulver verbraucht und so keinen Kaffee mehr für die Mittagspause hatten. Da die Knusperfische was den Kaffee betrifft ja etwas anspruchsvoller sind, hatten wir uns schon damit abgefunden in dieser Pause ausnahmsweise mal keinen Cappuccino zu trinken.<br /><br />In dem winzigen Ort Wulfsmoor fuhren wir dann an der <a href="http://www.sunbeam-coffee.com/">Sunbeam-Coffee</a> Kaffee-Rösterei vorbei. <b>Sowas!</b> Mit allem hatten wir gerechnet, nur nicht damit ausgerechnet am Pfingtsmontag in einem Dorf bestehend aus drei Häusern und vier Schafen auf eine Rösterei zu treffen die guten Espresso herstellt! Zufällig kam der Inhaber gerade von einem Spaziergang mit seinem Hund zurück und lud uns ein einen Blick auf die Röstanlage und den Kaffee zu werfen. Wir bekamen zwei Pakete allerbesten, gemahlenen Espresso als Gratisprobe und der Tag war gerettet! Unseren herzlichen Dank an Michael Brown für den Rundgang durch die Rösterei und den leckeren Kaffee. You saved our day! :)<br /><br />In Glückstadt angekommen fuhren wir dann auf dem uns bereits bestens bekannten Elberadweg zurück in Richtung Heimat.<br /><br /><br /><div align="center">Unsere Wegaufzeichnung gibt es als GPS-Track bei bikemap.de<br /><br />

</div><iframe src="http://www.bikemap.net/route/200231/widget?width=600&amp;height=400&amp;maptype=0&amp;extended=true&amp;unit=km&amp;redirect=no" border="0" marginheight="0" marginwidth="0" frameborder="0" height="515" scrolling="no" width="600"></iframe><br />Radroute <a style="color: rgb(42, 136, 172); text-decoration: underline;" href="http://www.bikemap.net/route/200231">200231</a> - powered by <a style="color: rgb(42, 136, 172); text-decoration: underline;" href="http://www.bikemap.net/">Bikemap</a>&nbsp;<div><br /></div>

<br /><br /><div style="text-align: center;">Bücher und Karten zum Thema Radwandern gibt es bei Amazon.de!</div><div><br /><p>

<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=knusperfisch-21&amp;o=3&amp;p=36&amp;l=st1&amp;mode=books-de&amp;search=radwandern&amp;fc1=000000&amp;lt1=&amp;lc1=3366FF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginwidth="0" marginheight="0" width="600" height="520" border="0" frameborder="0" style="border:none;" scrolling="no"></iframe>
</p></div>]]>
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    <title>Ortlieb Liegeradtaschen</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/2009/05/ortlieb-liegeradtaschen.html" />
    <id>tag:outdoor.knusperfisch.de,2009:/weblog//1.146</id>

    <published>2009-05-28T18:51:03Z</published>
    <updated>2009-06-04T06:54:18Z</updated>

    <summary>Bilder meiner neuen Ortlieb Liegeradtaschen.</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
        <category term="Testberichte" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="liegerad" label="Liegerad" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    <category term="liegeradtaschen" label="Liegeradtaschen" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/">
        <![CDATA[Ich konnte es zuerst kaum glauben, als ich zufällig in einem Liegeradforum<a href="http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?t=16133"></a> auf Bilder von Ortlieb Radreisetaschen und einem Rucksack speziell für Liegeräder gestolpert bin. Diese Taschen sind&nbsp; seit Ende des Jahres 2008 auf dem Markt und wurden von der Firma Ortlieb für den Einsatz an Liegerädern entworfen.<br /><br />


<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2291-83.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2291-83.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2291-thumb-160x106-83.jpg" alt="DSC_2291.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2292-86.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2292-86.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2292-thumb-160x106-86.jpg" alt="DSC_2292.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2304-89.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2304-89.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2304-thumb-160x106-89.jpg" alt="DSC_2304.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>]]>
        <![CDATA[Die beiden Seitentaschen wiegen zusammen etwa drei Kilogramm und sind aus von Ortlieb-Fahrradtaschen gewohnt wasserdichtem, sehr robustem Material gefertigt. Mit zusammen 54 Litern Packvolumen ist wirklich viel Platz für mein Gepäck vorhanden. Sogar unser Drei-Personen-Zelt passt problemlos in die lange Tasche und muss jetzt nicht&nbsp; mehr oben auf dem Gepäckträger befestigt werden. Auch an einen Flaschenhalter hat Ortlieb gedacht, denn die Taschen sind so geschnitten, dass der Grasshopper-Flaschenhalter (hinter dem Sitz) leider bei mir nicht&nbsp; mehr so richtig passen mag (was wohl an der speziellen Form meiner Flaschenhalter liegt). Nun befindet sich die Trinkflasche direkt auf der linken Seitentasche und damit noch besser als vorher im Zugriff während der Fahrt!<br /><br />Der Platz <i>auf</i> dem Gepäckträger ist frei geworden für den Liegeradrucksack, der optisch eine Einheit mit den Seitentaschen bildet. Mit 18 Litern Volumen ist mehr als genug Platz für Dinge, die sich im schnellen Zugriff befinden sollen (z.B. die Spiegelreflexkamera, Kartenmaterial oder das Werkzeug). Diese Top-Tasche kann mit wenigen Handgriffen zu einem vollwertigen Tagesrucksack umgebaut werden. Das ist für lange Radreisen enorm praktisch, denn nun haben wir immer einen Rucksack für Einkäufe oder Wertsachen an Pausentagen dabei.<br /><br />Sobald ich meine ersten Touren mit den neuen Taschen hinter mir habe, werde ich diesen Beitrag mit den neusten Erkenntnissen aktualisieren.<br /><br />Stay tuned! :)<br /><br /><br />

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2305-92.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2305-92.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2305-thumb-160x106-92.jpg" alt="DSC_2305.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2306-95.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2306-95.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2306-thumb-160x106-95.jpg" alt="DSC_2306.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2309-98.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2309-98.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2309-thumb-160x106-98.jpg" alt="DSC_2309.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>


<br />

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2311-101.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2311-101.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2311-thumb-160x106-101.jpg" alt="DSC_2311.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2314-104.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2314-104.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2314-thumb-160x106-104.jpg" alt="DSC_2314.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2315-107.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2315-107.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2315-thumb-160x106-107.jpg" alt="DSC_2315.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>

<br />

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2316-110.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2316-110.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2316-thumb-160x106-110.jpg" alt="DSC_2316.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2317-113.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2317-113.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2317-thumb-160x106-113.jpg" alt="DSC_2317.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2319-116.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2319-116.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2319-thumb-160x106-116.jpg" alt="DSC_2319.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>

<br /><br />
<b>Update vom 1.Juni 2009<br /></b>Es gibt neue Fotos aus "freier Wildbahn". Mittlerweile habe ich meine erste, dreitägige Tour mit den neuen Taschen hinter mir und bin immernoch hellauf begeistert. Die Liegeradtaschen lassen sich sehr komfortabel bepacken, die an den Seiten angebrachten Netztaschen und Gummizüge sind sehr praktisch um die (Regen-)Jacke oder den nassen Waschlappen zum trocknen schnell mal außen anzubringen oder den Leatherman immer Griffbreit zu haben.<br /><br />Der Flaschenhalter ist perfekt! Besser kann man während der Fahrt eigentlich nicht trinken; außer vielleicht mit Camelbag im Rucksack :)<br /><br />Der Rucksack hat sich auf der Tour als große Hilfe herausgestellt. Schnell beim Bäcker ein paar Brötchen für das Mittagessen rausgeholt - wohin? Rucksack auf; rein damit! Ich hatte so ausserdem meine Spiegelreflexkamera, Werkzeug, Luftpumpe, Kartenmaterial und die Apotheke immer Griffbereit. Super!<b> </b>Der Reißverschluss des Rucksack ist leider recht schwergängig und mir
fehlt irgendein Griff am oberen Teil um ihn beim Schließen festhalten zu können. Außerdem ist er etwas zu lang, so dass mein Rücklicht teilweise verdeckt wird. Hier könnte Ortlieb noch etwas verbessern.<br /><b><br /></b><p>

</p><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2365-119.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2365-119.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2365-thumb-160x106-119.jpg" alt="DSC_2365.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2366-122.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2366-122.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2366-thumb-160x106-122.jpg" alt="DSC_2366.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2367-125.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2367-125.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2367-thumb-160x106-125.jpg" alt="DSC_2367.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>
<br />
<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2377-128.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2377-128.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2377-thumb-160x106-128.jpg" alt="DSC_2377.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2386-131.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2386-131.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2386-thumb-160x106-131.jpg" alt="DSC_2386.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2387-134.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2387-134.html','popup','width=1024,height=681,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/06/DSC_2387-thumb-160x106-134.jpg" alt="DSC_2387.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>

<br /><br /><b>Externe Links</b><br />

<a href="http://www.long-expeditions.de/833731/802631.html">Weitere Bilder</a> von den Liegeradtaschen an einem Liege-Dreirad (long-expeditions.de).<p><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/2004/08/hp-velotechnik-grasshopper-rev-1.html">Mehr Bilder und ein Erfahrungsbericht</a> von meinem Grasshopper Liegerad.</p><p><br /></p><p style="text-align: center;">Ortlieb Fahrradtaschen gibt es auch bei Amazon.de!</p>

<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=knusperfisch-21&amp;o=3&amp;p=36&amp;l=st1&amp;mode=sporting-de&amp;search=ortlieb%20radtaschen&amp;fc1=000000&amp;lt1=&amp;lc1=3366FF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginwidth="0" marginheight="0" width="600" height="520" border="0" frameborder="0" style="border:none;" scrolling="no"></iframe>]]>
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    <title>Radwandern auf dem Mecklenburgischen Seen-Radweg</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/2009/05/radwandern-auf-dem-mecklenburgischen-seen-radweg.html" />
    <id>tag:outdoor.knusperfisch.de,2009:/weblog//1.145</id>

    <published>2009-05-24T20:10:25Z</published>
    <updated>2009-06-04T07:06:22Z</updated>

    <summary>Unsere Radwanderung auf dem Mecklenburgischen Seen-Radweg von Neubrandenburg nach Lüneburg.</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
        <category term="Deutschland" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
        <category term="Radsport" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="radwandern" label="Radwandern" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/">
        <![CDATA[Erneut begaben sich die Knusperfische mit ihren Fahrrädern auf eine erlebnisreiche Reise durch Deutschland. In dieser Episode erfährt der interessierte Leser, was Romana und Marc auf ihrer viertägigen, 450 Kilometer langen Radwanderung von Neubrandenburg nach Lüneburg alles erlebten.<br /><p><br />
</p><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2223-56.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2223-56.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2223-thumb-160x106-56.jpg" alt="DSC_2223.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2220-59.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2220-59.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2220-thumb-160x106-59.jpg" alt="DSC_2220.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2270-62.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2270-62.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2270-thumb-160x106-62.jpg" alt="DSC_2270.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>]]>
        <![CDATA[<div style="text-align: left;">Der Monat Mai bietet sich durch seine vielen Feiertage für Kurzurlaube an. Unsere zweite Radwanderung in diesem Monat starteten wir in Neubrandenburg. Die kleine Stadt lässt sich von Hamburg aus gut mit der Bahn erreichen. Vom Bahnhof fuhren wir in der Abenddämmerung etwa acht Kilometer bis zu dem idyllischen <a href="http://www.campingplatz-gatscheck.de/">Campingplatz "Gatsch Eck"</a>, der direkt am wunderschönen Tollensee gelegen ist. Allein diese kurze Strecke begeisterte uns schon. Der Radweg führte durch dichten Wald direkt am Wasser bis vor die Tore des Gatsch Eck. Wir bauten unser Zelt direkt am Wasser auf und genossen den Blick auf die Weite des Sees.</div><div style="text-align: left;"><br /></div><div style="text-align: left;">Am nächsten Morgen frühstückten wir im Zelt und Romana schwamm ein paar Runden im erfrischenden See. Anschließend packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg. Der Seen-Radweg führt direkt vom Zeltplatz im Wald verlaufend in Richtung Südwesten. Wir rollten gemütlich an einem See nach dem anderen vorbei und konnten uns daran gar nicht satt genug sehen.</div><div style="text-align: left;"><br /></div><div style="text-align: left;">Ähnlich ging es wohl auch den Einwohnern der kleinen Dörfer die wir durchquerten. Mein Liegerad mit dem bunten fliegenden Fisch war eine echte Attraktion im Vergleich zu den Massen an "Baumarkt Alu-Rentnerrädern" mit "Einheits-Bullbarlenker", denen wir fast ausschließlich&nbsp;begegneten. Vor allen Dingen die Kinder ließen ihrer Begeisterung freien Lauf wenn sie uns&nbsp;vorbeirollen&nbsp;sahen :)</div><div><br />

<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2209-65.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2209-65.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2209-thumb-160x106-65.jpg" alt="DSC_2209.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2248-68.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2248-68.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2248-thumb-160x106-68.jpg" alt="DSC_2248.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2261-71.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2261-71.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2261-thumb-160x106-71.jpg" alt="DSC_2261.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>
<br /><br />Am ersten Tag fuhren wir knapp 100 Kilometer bis zum <a href="http://www.packundpaddel.de/Home/Camping">Campingplatz "Pack und Paddel"</a> in dem kleinen Ort Fleether Mühle, zirka sieben Kilometer vor Mirow. Der Platz war ausschließlich von Kanu und Kajak-Fahrern besiedelt und wir fielen mit unserem Fortbewegungsmittel etwas aus der Reihe. Nach einem leckeren Abendessen im Zelt tranken wir ein kühles Weissbier und begaben uns nach&nbsp;Sonnenuntergang&nbsp;in die Schlafsäcke.</div><div><br /></div><div>Am nächsten Tag fuhren wir wieder auf sehr schönen und abwechslungsreichen Wegen. An diesem Tag hatten wir mit starken Gegenwind zu kämpfen. Wenige Kilometer vor unserem Tagesziel, dem <a href="http://www.m-vp.de/1275/">Campingplatz in Bad Stuer</a>, verschlechterte sich die Wegqualität rapide und es fing auch noch an zu Regnen. Entengrütze :-(. Schnell legten wir die Regenkleidung an und kämpften uns durch Wind und Regen bis zu dem etwas versteckt gelegenen Platz. Ich baute in Rekordzeit das Zelt auf und als wir alles darin verstaut hatten hörte es auf zu regnen. Ein Klassiker :)</div><div><br /></div><div>Die Strecke von Bad Stuer nach Plau am See war abenteuerlich und eher ein Fall für unsere Cyclocross-Räder. Sehr steil führte der matschige, sandige und mit Schlaglöchern und Baumwurzeln übersäte Weg durch ein Waldstück. Mit etwa 13 Kilogramm Gepäck und 20 Zoll Reifen ohne Profil forderte der Weg sämtliche Konzentration&nbsp;und Balance.</div><div><br /></div><div>Und dann war sie da! Die erste Reifenpanne. Der Platten hatte ja auch einige hundert Kilometer lang auf sich warten lassen. Unglücklicherweise passierte das ganze in einem Wald in dem sich offenbar die gesamte Mückenschar Mecklenburg Vorpommerns versammelt hatte. So musste ich mein sperriges Hinterrad mit Rohloff-Nabe und Scheibenbremse ausbauen, den Schlauch wechseln, einbauen und aufpumpen während um Romana und mich eine dichte Wolke aus hungrigen Mücken kreiste. Es war eine überaus&nbsp;<span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;">bestechende</span> Erfahrung, alle paar Sekunden Mücken von den Beinen und Armen zu wedeln und in der Zwischenzeit die Reparaturarbeiten zu erledigen. Autsch...</div><div><br />


<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2255-74.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2255-74.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2255-thumb-160x106-74.jpg" alt="DSC_2255.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2274-77.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2274-77.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2274-thumb-160x106-77.jpg" alt="DSC_2274.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2225-80.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2225-80.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2225-thumb-160x106-80.jpg" alt="DSC_2225.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>




<br /><br />Kurz hinter der Ortschaft Maliß waren wir begeistert von den sehr nettem <a href="http://www.camping-malliss.m-vp.de/">Campinplatz "Am Wiesengrund"</a>. Dort hatten wir doch tatsächlich das allererste Mal einen sichtgeschützten, von einer Hecke umgebenen Einzelplatz für uns ganz allein und sogar eine Holzbank mit Tisch für das Abendbrot. Welch ein Luxus!</div><div><br /></div><div>Der vierte und letzte Tag führte uns über Dömitz direkt an die Elbe. Dem Elbe-Radweg folgend fuhren wir am Deich den leicht eintönigen Weg mit kontinuierlich starken Gegenwind bis zur Fähre in Bleckede. Dort setzen wir an das andere Ufer über und&nbsp;kosteten&nbsp;die letzten Kilometer auf schönen Wegen bis zum Lüneburger Bahnhof in vollen Zügen aus.</div><div><br /></div><div>Volle Züge hatten wir dann auch in Lüneburg. Vom Schaffner des Intercity nach Hamburg wurden wir darauf hingewiesen, dass ohne vorherige Reservierung keine Fahrradmitnahme im Zug möglich sei und wir den Metronom nehmen sollen. Als der Metronom dann eine halbe Stunden später ankam, war das Radabteil gerammelt voll. Unter&nbsp;Anwendung aller organisatorischen Künste gelang es uns aber schließlich doch noch etwas Platz im Abteil zu schaffen. Eine halbe Stunden später hatte uns Hamburg wieder.</div><div><br /></div><div><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;">Das Fazit zum Schluss</span></div><div>Der Mecklenburgische Seen-Radweg ist ein sehr abwechslungsreicher und schöner Radweg. Vor allen Dingen der Nationalpark um Waren (Müritz) ist atemberaubend. Schönere Wege als in diesem Nationalpark haben wir bisher mit dem Rad nicht erfahren und auch die Stadt Waren ist mehr als nur einen kurzen Aufenthalt wert.</div><div><br /></div><div>Da die&nbsp;Wegebeschaffenheit&nbsp;stark variiert, empfehlen sich pannensichere Reifen mit Profil. Die Wegmarkierung lässt leider an einigen Stellen stark zu wünschen übrig, so dass wir unser GPS und das Tourenbuch oft zu Hilfe nehmen mussten. Auch die Infrastruktur am Weg ist eher mager. Um frisches Trinkwasser zu bekommen, mussten wir bei Anwohnern klingeln. Da die Menschen aber immer sehr freundlich und zuvorkommend waren, ergaben sich dadurch nette Gespräche :)</div><div><br /></div><div><br /><div style="text-align: center;">Unsere Wegaufzeichnung gibt es als GPS-Track bei bikemap.de</div><div style="text-align: center;"><br /></div>
<div style="border: 2px solid rgb(42, 136, 172); margin-top: 2px; margin-bottom: 2px; width: 600px; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 9px; color: rgb(83, 83, 83); background-color: rgb(255, 255, 255); font-style: normal; text-align: right; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-left: 0px; padding-bottom: 3px ! important;"><iframe src="http://www.bikemap.net/route/192058/widget?width=600&amp;height=400&amp;maptype=0&amp;extended=true&amp;unit=km&amp;redirect=no" border="0" marginheight="0" marginwidth="0" frameborder="0" height="515" scrolling="no" width="600"></iframe><br />Radroute <a style="color: rgb(42, 136, 172); text-decoration: underline;" href="http://www.bikemap.net/route/192058">192058</a> - powered by <a style="color: rgb(42, 136, 172); text-decoration: underline;" href="http://www.bikemap.net/">Bikemap</a>&nbsp;</div>


<br /><br /><div style="text-align: center;">Bücher und Karten zum Thema Radwandern gibt es bei Amazon.de!</div><div><br /><p>

<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=knusperfisch-21&amp;o=3&amp;p=36&amp;l=st1&amp;mode=books-de&amp;search=radwandern&amp;fc1=000000&amp;lt1=&amp;lc1=3366FF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginwidth="0" marginheight="0" width="600" height="520" border="0" frameborder="0" style="border:none;" scrolling="no"></iframe>
</p></div></div>]]>
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    <title>Betriebssport Mannschaftszeifahren 2009</title>
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    <published>2009-05-17T16:37:28Z</published>
    <updated>2009-05-17T19:28:03Z</updated>

    <summary>Das  Mannschaftszeitfahren der Störtebiker in der City Nord 2009</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
        <category term="Wettkämpfe" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
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    <category term="radrennen" label="Radrennen" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/">
        <![CDATA[Um Punkt 12:33 fiel für uns der Startschuss zum knapp 41 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren in der City Nord. Siebzehn schnelle, schmerzhafte Runden hatten wir zu absolvieren.<div><br /></div><div>Unser Störtebiker-Team bestand aus vier Teilnehmern: Clemens, Stefan, Heiner und mir. Leider hatten wir es nicht mehr geschafft vorher wenigstens eine einzige gemeinsame Probeausfahrt zu machen, so dass das Rennen quasi auch unser allererstes gemeinsames Zeitfahren im Team darstellte.<div><br /><div><br /><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2096-38.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2096-38.html','popup','width=1280,height=851,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2096-thumb-160x106-38.jpg" alt="DSC_2096.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2171-44.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2171-44.html','popup','width=1280,height=851,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2171-thumb-160x106-44.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2171.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a></span>&nbsp;<span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2116-41.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2116-41.html','popup','width=1280,height=851,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2116-thumb-160x106-41.jpg" alt="DSC_2116.jpg" class="mt-image-none" style="" height="106" width="160" /></a></span><div><br /></div><div>Mehr Bilder gibt es im&nbsp;<a href="http://störtebiker.de/album//thumbnails.php?album=68">Störtebiker Fotoalbum</a>.</div></div></div></div><div><br /></div>]]>
        <![CDATA[Heiner führte unser Team in der ersten Runde an, da er der erfahrenste Kurvenfahrer ist. Nach dem Absolvieren der ersten Runde wussten wir, dass wir die weiten Kurven in der City Nord-Schleife mit vollem Tempo durchfahren konnten. Auf einem Teilstück der Strecke hatten wir starken Gegenwind, der unser Tempo von &nbsp;42-46 km/h auf 37-40 km/h drosselte und viel Kraft kostete. Auf einem geraden, leicht abschüssigen Stück des Loops konnten wir in jeder Runde bis auf 53 km/h beschleunigen und den Zeitverlust durch den Gegenwind etwas ausgleichen.<div><br /></div><div><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2183-47.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2183-47.html','popup','width=1280,height=851,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2183-thumb-160x106-47.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2183.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a>&nbsp;<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2198-50.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2198-50.html','popup','width=1280,height=851,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2198-thumb-160x106-50.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2198.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a>&nbsp;<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2102-53.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2102-53.html','popup','width=1280,height=851,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2102-thumb-160x106-53.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2102.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a></span></div><div><br /></div><div>Leider verloren wir Stefan in der zweiten Runde und fuhren zu dritt bis zum&nbsp;Schluss.</div><div><br /></div><div>Wir belegten den 14. Platz von insgesamt 30 gewerteten Teams mit einer Zeit von 59:12,41 und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41.6 km/h. Im Gegensatz zu vielen anderen Teams fuhren wir nicht mit vollem Zeitfahr-Equipment; ohne Aerohelm oder Scheibenräder. Im kommenden Jahr lässt sich da also durchaus noch was optimieren. Wenn wir dann auch ein paar Mal vorher zusammen trainieren, sind wahrscheinlich noch ein paar Minuten rauszuholen :)</div><div><br /></div><div><a href="/download/MZF2009.pdf">Hier klicken</a>&nbsp;um die Ergebnisliste als PDF zu laden.</div><div><br /></div><div><br /></div>]]>
    </content>
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    <title>Radwandern auf dem Weser Radweg</title>
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    <id>tag:outdoor.knusperfisch.de,2009:/weblog//1.143</id>

    <published>2009-05-04T21:32:27Z</published>
    <updated>2009-05-25T18:47:40Z</updated>

    <summary>Unsere Radwanderung auf dem Weser Radweg zwischen Hannoversch Münden und Hamburg</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
        <category term="Deutschland" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
        <category term="Radsport" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="radfernweg" label="Radfernweg" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    <category term="radwandern" label="Radwandern" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/">
        <![CDATA[<div>In vier Tagen fuhren wir auf dem Weser Radweg und dem Radfernweg Hamburg-Bremen von Hannoversch Münden bis kurz vor Hamburg. Die Strecke unserer ersten gemeinsamen Radwanderung betrug insgesamt 460 Kilometer und hinterließ insgesamt einen positiven Eindruck!</div><div><br /></div><div><div><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2048-11.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2048-11.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2048-thumb-160x106-11.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2048.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a>&nbsp;<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2068-5.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2068-5.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2068-thumb-160x106-5.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2068.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a>&nbsp;<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2043-8.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2043-8.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2043-thumb-160x106-8.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2043.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a></span><div><br /></div></div><div><br /></div></div>]]>
        <![CDATA[<div>In drei Worten (überspitzt) zusammengefasst, könnte man den Weser Radweg folgendermaßen beschreiben:</div><div style="text-align: left;"><br /></div><div><ol><li><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;">Euphorie</span></li><li><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;">Ernüchterung</span></li><li><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;">Enttäuschung</span> &nbsp;</li></ol></div><div><div></div></div><div><br /></div><div>Am ersten Tag unserer Radwanderung starteten wir im Morgennebel in Hannoversch Münden; einer kleinen Stadt zwischen Göttingen und Kassel. Wir hatten am Abend zuvor auf dem im Ort befindlichen Campingplatz übernachtet und radelten nach dem Frühstück noch ein wenig durch die idyllische Innenstadt des kleinen Städtchens.</div><div><br /></div><div>Die Markierung des Weser Radwegs war schnell gefunden und wir flossen gemeinsam mit der Weser in Richtung Bremen. Die Beschaffenheit des Radweg auf den ersten einhundert Kilometern kann man getrost als <span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;">sensationell</span><span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;">&nbsp;</span>bezeichnen. Ebenso die Infrastruktur am Weg. Gemütliche Rastplätze wechseln sich mit Gasthäusern und&nbsp;Campingplätzen&nbsp;ab. In regelmäßigen Abständen werben Schilder für "Zimmer mit Frühstück für Radfahrer". Augenscheinlich ein Paradies für Radwanderer.</div><div><br /></div><div>Wir machten unsere Mittagspause direkt am Fluss. Auch dieses Mal hatten wir alles dabei: Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kocher, Espressomaschine. Hier kam uns unsere Erfahrung&nbsp;durch das Wandern&nbsp;beim Platz- und Gewicht sparen zugute. Während wir etliche schwer bepackte Radwanderer trafen, hatten wir lediglich jeweils zwei 20 Liter Packtaschen am Gepäckträger mit insgesamt zirka 10-12 Kilogramm Gewicht. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Fahrdynamik, sondern auch auf den allgemeinen Fahrspass aus :)</div><div><br /></div><div><br /></div><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2003-2.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2003-2.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2003-thumb-160x106-2.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2003.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a>&nbsp;<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2014-14.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2014-14.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2014-thumb-160x106-14.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2014.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a>&nbsp;</span><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2022-17.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2022-17.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2022-thumb-160x106-17.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2022.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a></span><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2068-5.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2068-5.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"></a><div><br /></div><div>Am ersten Tag fuhren wir 110 Kilometer bis zum Campingplatz&nbsp;<a href="http://www.camping-weserbergland.de/">an der Himmelspforte</a>&nbsp;bei Bodenwerder. Dort schlugen wir zusammen mit den letzten Sonnenstrahlen unser&nbsp;<a href="/weblog/2004/06/squall-tarptent-review-1.html">Tarptent</a>&nbsp;auf.</div><div><br /></div><div>Während wir am ersten Tag noch <span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;">euphorisch</span> waren und von der Qualität dieses Radfernweg beeindruckt, schlug unsere Stimmung nun eher in Richtung&nbsp;<span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;">Ernüchterung</span>&nbsp;um. Unser Weg führte uns durch Hameln und den Naturpark Weserbergland. Als wir Porta Westfalica passierten, wurde der Weg deutlich unattraktiver und führte nun nicht mehr direkt neben der Weser entlang. Die Landschaft wurde flacher und fühlte sich nun schon deutlich nach "Norddeutschland" an.</div><div><br /></div><div>In Petershagen angekommen, deckten wir uns im örtlichen Supermarkt mit Lebensmitteln ein und fuhren dann über eine Schleusenbrücke zu dem nahegelegenen&nbsp;<a href="http://www.campingplatz-petershagen.de/">Campingplatz in Lahde</a>. Dort schlugen wir unser Zelt direkt neben der Weser auf und Romana kochte ein leckeres Abendessen. Wir tranken ein Glas Rotwein und schauten der Sonne beim Untergehen zu. Es war ein schöner Tag und ein angenehmer Abend.</div><div><br /></div><div><br /></div><div><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2054-20.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2054-20.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2054-thumb-160x106-20.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2054.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a>&nbsp;<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2049-23.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2049-23.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2049-thumb-160x106-23.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2049.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a>&nbsp;<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2025-26.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2025-26.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2025-thumb-160x106-26.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2025.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a></span></div><div><br /></div><div>Am dritten Tag unserer Radwanderung kam die Enttäuschung. Die Landschaft war mittlerweile flach wie eine Pizza geworden und der Weser Radweg führte nun fast gar nicht mehr direkt an der Weser entlang. Vom Fluss bekamen wir kaum noch etwas zu sehen. Stattdessen fuhren wir auf miesen, mit Schlaglöchern und steinigem Geröll oder rutschigem, buckeligem Pflasterstein übersäten Wirtschaftswegen im Zickzack durch die eintönigen Felder Niedersachsens.</div><div><br /></div><div><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"></span>Spätestens in Nienburg hatten wir genug von diesem mittlerweile unzumutbaren Weg und beschlossen weiter bis Hoya zu fahren und dort dann einen Schlenker in Richtung Syke zu machen um unserer Familie einen spontanen Besuch abzustatten :)&nbsp;So wurde es dann auch gemacht und wir verbrachten einen vergnüglichen Abend.</div><div><br /><div>Am vierten und letzten Tag unserer Reise fuhren wir wieder auf dem letzten Stück des Weser Radwegs nach Bremen, der dort direkt an den Fernradweg Hamburg-Bremen anknüpft.</div><div><br /></div><div>Und wir waren positiv überrascht! Der HH-HB Radweg ist wirklich sehr nett. Die fehlende Dimension des Weser Berglandes wird auf diesem Weg durch viele paradiesische Dörfer wettgemacht! Der Weg schlängelt sich auf sehr ruhigen Wegen von einem kleinen Dorf zum nächstens, so dass es immer etwas zu erkunden gibt. In dem traumhaften Ort Fischerhude machten wir unsere Mittagspause.</div><div><br /></div><div>Der Wind blies&nbsp;mittlerweile&nbsp;sehr stark. Glücklicherweise hatten wir auf der gesamten Strecke Rückenwind, so dass die Räder wirklich gut rollten :) An&nbsp;diesem Tag fuhren wir knapp 120 Kilometer und wollten es auch dabei belassen. So stiegen wir in Tostedt in den Metronom nach Hamburg und waren innerhalb weniger Minuten wieder zu Hause.</div><div><br /></div><div><br /></div><div><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2032-29.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2032-29.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2032-thumb-160x106-29.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2032.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a>&nbsp;<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2026-32.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2026-32.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2026-thumb-160x106-32.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2026.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a>&nbsp;<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2027-35.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2027-35.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/assets_c/2009/05/DSC_2027-thumb-160x106-35.jpg" width="160" height="106" alt="DSC_2027.jpg" class="mt-image-none" style="" /></a></span></div><div><br /></div><div><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;">Das Fazit</span></div><div>Wir sind auf den Geschmack gekommen! Mit dem Fahrrad lässt es sich prima wandern. Wir hatten eine Reisegeschwindigkeit von 20 km/h und einen Durchschnitt von 17 km/h. Mit so einem gemütlichen Tempo lässt es sich gut Radeln und dabei bekommt man auch noch etwas von der Landschaft mit. Mit dem Rad kann man natürlich ganz andere Tagesstrecken bewältigen als beim Wandern zu Fuss. Wenn wir dort maximal 30-35 Kilometer am Tag schaffen und abends dann kaum mehr vom Zelt zur Dusche laufen können, konnten wir mit dem Rad gut 100-130 Kilometer pro Tag fahren.</div><div><br /></div><div>Wie immer&nbsp;kommt es aber nicht auf die Quantität (Anzahl der Tageskilometer), sondern auf die Qualität (des Weges und der Landschaft) an. Beim Wandern erlebt man den Weg deutlich intensiver und kann beim Laufen seinen Gedanken nachgehen.</div><div><br /></div><div style="text-align: auto;"><br /></div><div style="text-align: center;"><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;">Unsere Wegaufzeichnung gibt es als GPS-Track bei bikemap.de</span></div><div><br /></div>
<div style="margin-top:2px;margin-bottom:2px;width:600px;font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:9px;color:#535353;background-color:#ffffff;border:2px solid #2a88ac;font-style:normal;text-align:right;padding:0px;padding-bottom:3px !important;"><iframe src="http://www.bikemap.net/route/172221/widget?width=600&amp;height=400&amp;maptype=0&amp;extended=true&amp;unit=km&amp;redirect=no" width="600" height="515" border="0" frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no"></iframe><br />Radroute <a style="color:#2a88ac; text-decoration:underline;" href="http://www.bikemap.net/route/172221">172221</a> - powered by <a style="color:#2a88ac; text-decoration:underline;" href="http://www.bikemap.net">Bikemap</a>&nbsp;</div>

<br /><br /><div style="text-align: center;"><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;">Bücher und Karten zum Weser Radweg gibt es bei Amazon.de!</span>
</div><br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=knusperfisch-21&amp;o=3&amp;p=36&amp;l=st1&amp;mode=books-de&amp;search=weser%20radweg&amp;fc1=000000&amp;lt1=&amp;lc1=3366FF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginwidth="0" marginheight="0" width="600" height="520" border="0" frameborder="0" style="border:none;" scrolling="no"></iframe></div>]]>
    </content>
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    <title>Frühlingswanderung an der ligurischen Küste</title>
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    <published>2009-04-19T21:46:12Z</published>
    <updated>2009-05-26T06:53:50Z</updated>

    <summary>Nach endlosen Wochen des schlechten Wetters spürten wir das dringende Bedürfnis unseren ersten Wanderurlaub dieses Jahres in mildem Frühlingsklima zu verbringen. Ursprünglich hatten wir die Insel Korsika im Visier. Da die Wege dort aber oftmals deutlich über eintausend Höhenmeter hinausgehen...</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
        <category term="Europa" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="cinqueterre" label="Cinque Terre" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
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    <category term="ligurischeküste" label="Ligurische Küste" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    <category term="wandern" label="Wandern" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
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        <![CDATA[Nach endlosen Wochen des schlechten Wetters spürten wir das dringende Bedürfnis unseren ersten Wanderurlaub dieses Jahres in mildem Frühlingsklima zu verbringen. Ursprünglich hatten wir die Insel Korsika im Visier. Da die Wege dort aber oftmals deutlich über eintausend Höhenmeter hinausgehen und in diesen Höhen im April noch Schnee liegt und Eiseskälte herrscht, entschieden wir uns nach langer Recherche für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ligurien" target="new">ligurische Küste</a>.<p>

<br />
Bella Italia! Guter Kaffee, gesundes Essen, freundliche Menschen, mildes Klima, Sonnenschein, Berge und Meer. Sind das nicht optimale Zutaten zum Glücklichsein? :)</p><p>

</p><table cellpadding="5" cellspacing="5">
<tbody><tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1459.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1459.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1459-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_13661.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_13661.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1366-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1511.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1511.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1511-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
</tbody></table>
<p></p>]]>
        <![CDATA[Unsere insgesamt achttägige Wanderung startete in Genova-Nervi, einem kleinen Küstenort in der Nähe von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Genua" target="new">Genua</a>. Wir hatten am Vortag in der Jugendherberge von Genua übernachtet und waren morgens in den Zug in Richtung "La Spezia" gestiegen. Nach einer knappen halben Stunden kamen wir in Nervi an. Wir benötigten ein wenig Zeit, bis wir den in unserem Wanderführer beschriebenen Einstieg in die Wanderroute finden konnten.<p>

Unsere Wanderung folgte unbeschreiblich schönen Wegen. Schmale, schrumpelige, moosbewachsene Steinpfade schlängelten sich an blühenden und duftenden Gärten vorbei durch schattenspendende Olivenhaine. Es war traumhaft!</p><p><br /></p><p>

</p><table>
<tbody><tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_13561.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_13561.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1356-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1364.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1364.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1364-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1418.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1418.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1418-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
</tbody></table><p><br /></p><p>

Auch mit dem Wetter hatten wir Glück. Anfang April war es hier schon bis zu 20 Grad Celsius warm. Der salzige Meereswind sorgte auf unserer Reise oftmals für eine angenehme Abkühlung.</p><p>

Gleich am Ende unserer ersten Etappe kamen wir vom Weg ab und landeten im Vorort von Recco, da wir den letzten Teil der Wegbeschreibung einfach übersehen hatten. Mit brennenden Füßen kamen wir an einer großen Küstenstraße an auf der gerade ein Kilometer langer Autostau herrschte. Mit unseren dicken Rucksäcken bepackt, kamen wir zu Fuß deutlich schneller vorran als die in den Autos <strike>bratenden</strike> wartenden Menschen.</p><p>

So folgten wir in den nachfolgenden Tagen immer wieder schmalen, ruhigen Pfaden entlang der Küste. Die Ruhe wurde manchmal nur durch die küstennahe Autobahn gestört, die wir ab und zu queren mussten. Wir übernachteten in unserem Zelt auf Campingplätzen, die leider nicht immer direkt in den Städten, sondern oftmals etliche Kilometer weit außerhalb lagen. Schlauerweise waren diese Campingplätze dann entweder direkt an der Autobahn, unmittelbar neben den Bahnschienen oder neben einer Werft im Hafen (so geschehen in Riva Trigoso) gebaut, so dass nächtens unsere Ohrstöpsel (oftmals erfolglos) im Dauereinsatz waren. Angenehm überrascht waren wir nur vom <a href="http://www.campingacquadolce.com/" target="new">Campingplatz "Aqua Dolce"</a> in Levanto; dem einzigen wirklich schönen und ruhigen Platz auf unserer Wanderung.</p><p>

Wir genossen die weiten Ausblicke über das Meer, die salzige Seeluft und die Frühlingssonne. Um uns herum explodierte die Flora. Blumen in allen Formen und Farben blühten um die Wette. Zitronen-, Orangen und Olivenbäume spendeten uns Schatten, wenn es am Nachmittag zu warm wurde. Der Tradition entsprechend, hatten wir auch dieses Mal unsere Espressomaschine mitgenommen. Wir tranken in den Mittagspausen Cappuccino mit Ausblick in die blaue Unendlichkeit der See und die blühenden Täler der ligurischen Küste. Zwar mag es auf den ersten Blick wie ein Frevel erscheinen in Italien den eigenen Kaffee mit sich herumzuschleppen (wo es doch "an jeder Ecke" hervorragenden Cappuccino gibt), aber die Flexibilität der Ortswahl und die Ausblicke beim Genuss des leckeren Milchkaffees entschädigte uns für das erhöhte Rucksack-Gewicht :)</p><p>

Unser Weg führte uns am Ende auch durch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cinque_Terre" target="new">"Cinque Terre"</a>. Dabei handelt es sich um fünf ursprünglich erhaltene Dörfer in einem Nationalparkgebiet, die touristisch sehr stark frequentiert sind. Wir übernachteten in dem traumhaften Dorf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vernazza" target="new">Vernazza</a> und beendeten unsere Wanderung dann schließlich im letzten der "fünf Erden", in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Riomaggiore" target="new">Riomaggiore</a>. Von dort aus nahmen wir die Fähre zurück nach Camogli, wo wir unsere letzte Nacht verbrachten und nahmen anschließend die Bahn zurück nach Genua.</p><p><br /></p><p>

</p><table>
<tbody><tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1545.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1545.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1545-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1567.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1567.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1567-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1650.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1650.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1650-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
<tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1762.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1762.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1762-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_1841.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_1841.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_1841-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1483.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1483.html','popup','width=800,height=531,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2009/DSC_1483-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
</tbody></table><p><br /></p><p>

Rückwirkend betrachtet war diese leichte Wanderung ein voller Erfolg. Der "Erholungsfaktor" war enorm und die Beine wurden nach dem langen Winter wieder auf Trab gebracht :) Das spezielle Klima der ligurischen Küste macht diesen Wanderweg zu einer klaren Empfehlung für das Frühjahr!</p><p>

Unsere Wanderung betrug knapp 125 Kilometer und 6000 Höhenmeter.</p><p><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"><br /></span></p><p>

<b>Externe Links:</b></p><p>

</p><li> GPS-Aufzeichnung bei <a href="http://www.wandermap.net/route/163091" target="new" style="text-decoration: none;">wandermap.net</a></li><span class="Apple-style-span" style="color: rgb(0, 0, 0); font-family: 'Lucida Grande'; font-size: 11px; white-space: pre-wrap; "><div><br /></div><br /></span>

<p></p>
<div style="margin-top:2px;margin-bottom:2px;width:600px;font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:9px;color:#535353;background-color:#ffffff;border:2px solid #6db466;font-style:normal;text-align:right;padding:0px;padding-bottom:3px !important;"><iframe src="http://www.wandermap.net/route/163091/widget?width=600&amp;height=400&amp;maptype=0&amp;extended=true&amp;unit=km&amp;redirect=no" width="600" height="515" border="0" frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0"  scrolling="no"></iframe><br />Hike route <a style="color:#6db466; text-decoration:underline;" href="http://www.wandermap.net/route/163091">163091</a> - powered by <a style="color:#6db466; text-decoration:underline;" href="http://www.wandermap.net">Wandermap</a>&nbsp;</div>

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<div><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"><br /></span>
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    </content>
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    <title>Auf dem Fernwanderweg GR5 von Modane nach Menton</title>
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    <id>tag:staging-outdoor.knusperfisch.de,2008:/weblog//1.136</id>

    <published>2008-09-07T16:00:15Z</published>
    <updated>2009-04-30T08:05:53Z</updated>

    <summary>Nachdem wir im letzten Jahr die Tour Du Mont Blanc gewandert waren (175 Kilometer rund um den Mont Blanc), beschlossen wir in diesem Jahr wieder in den Alpen zu wandern. Der Fernwanderweg GR5 (Grande Randonnée 5) kreuzte schon auf der...</summary>
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        <name>Marc</name>
        
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        <![CDATA[Nachdem wir im letzten Jahr die <a href="/weblog/2007/08/tour_du_mont_blanc_2007.html" target="new">Tour Du Mont Blanc</a> gewandert waren (175 Kilometer rund um den Mont Blanc), beschlossen wir in diesem Jahr wieder in den Alpen zu wandern. Der Fernwanderweg GR5 (Grande Randonnée 5) kreuzte schon auf der Tour Du Mont Blanc auf einigen Etappen unseren Weg. Was lag da näher als sich die Strecke mal etwas genauer anzusehen? :)

<p>
</p><table>
<tbody><tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9858.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9858.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9858-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9884.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9884.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9884-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9889.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9889.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9889-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9934.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9934.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9934-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
</tbody></table><p></p><table><tbody></tbody></table>]]>
        <![CDATA[Wir wollten unsere Wanderung weiter südlich des  Mont Blanc beginnen, um die Etappen unserer letzten Wanderung nicht noch einmal zu laufen. Der kleine Ort "Modane" bot sich als Startpunkt an, da er gut mit dem Zug erreichbar ist.<p>

Insgesamt wanderten wir in drei Wochen knapp 360 Kilometer und 20.000 Höhenmeter von Modane an die Côte d?Azur. Der GR5 endet offiziell in Nizza. Wir entschieden uns aber die letzten Etappen in einer Variante auf dem GR52 nach Menton zu laufen, da diese durch einen attraktiven Nationalpark führt und der Abstieg an die Küste deutlich schöner ist.</p><p>

So wanderten wir in knapp drei Wochen auf dem sehr gut markierten Wanderweg. Wir genossen die absolute Stille in den Bergen, das sonnige Wetter und das frische Trinkwasser das in kurzem abständen aus den Bergen sprudelte. Wir hatten alles dabei: Zelt, Schlafsäcke, Kocher - dieses Mal sogar eine Bialetti Espressomaschine und einen Milchaufschäumer für frischen Cappuccino im Zelt :) Oft zelteten wir "wild" direkt an Flüssen, wuschen uns im eiskalten Wasser und kochten unser Abendessen mit Blick auf die Berge.</p><p><br /></p><p>

</p><p>
</p><table>
<tbody><tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_01253.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_01253.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_0125-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_04751.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_04751.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_0475-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_05011.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_05011.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_0501-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
<tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_0506.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_0506.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_0506-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9864.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9864.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9864-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9943.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9943.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2008/DSC_9943-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
</tbody></table>
<p><br /></p><p>

An einigen Stellen war der Wanderweg recht anspruchsvoll und führte uns über loses Geröll und schmale Pfade direkt neben dem Abgrund. Vor allen Dingen die letzten Etappen auf dem GR52 forderten unsere Kraft und Kondition bis aufs letzte heraus. So mussten wir am zweiten Tag auf dem GR52 mehr als 8 Stunden lang über ein Meer aus großen Felsen klettern, dabei drei Pässe mit bis zu 2700 Metern Höhe erklimmen und waren insgesamt an diesem Tag mehr als zwölf Stunden auf den Beinen. Es gab auch einige Etappen mit bis zu 35 Kilometern länge. Das ist im Flachland schon eine beachtliche Strecke. Wenn dann noch 2000 Höhenmeter auf- und abstieg und eine brennende Sonne hinzukommen, sind die physischen Grenzen irgendwann erreicht.</p><p>

Als wir schließlich an der Côte d?Azur ankamen, blieben wir ein paar Tage in der kleinen Stadt Menton und machten einen Tagesausflug nach Monaco. Zwei weitere Tage unserer Reise verbrachten wir in Nizza. Schließlich fuhren wir mit dem Zug nach Turin und von dort aus zurück nach Hause.</p><p>

Natürlich hatte ich mein GPS dabei und zeichnete die gesamte Wanderstrecke auf. Zu Hause angekommen, legte ich die Wanderwege GR5 und GR52 bei <a href="http://openstreetmap.org/?lat=45.1934283&amp;lon=6.6586793&amp;zoom=13" target="new">Openstreetmap</a> an, wo sie ab sofort <a href="http://openstreetmap.org/?lat=45.1934283&amp;lon=6.6586793&amp;zoom=13" target="new">verzeichnet</a> sind.</p><p><br /></p><p>

Der <a href="http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.23081.html" target="new">GPS Track kann hier runtergeladen werden</a>.</p><p><br /></p><p>

</p><p>
</p><div style="margin-top:2px;margin-bottom:2px;width:425px;font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-size:9px;color:#535353;background-color:#ffffff;border:2px solid #6db466;font-style:normal;text-align:right;padding:0px;padding-bottom:3px !important;"><iframe width="425" height="561" border="0" src="http://www.wandermap.net/route/95117/widget?width=425&amp;height=350&amp;extended=true&amp;maptype=0&amp;unit=km&amp;redirect=no" frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no"></iframe><br />Wanderroute <a style="color:#6db466; text-decoration:underline;" href="http://www.wandermap.net/route/95117">95117</a> - powered by <a style="color:#6db466; text-decoration:underline;" href="http://www.wandermap.net">Wandermap</a>&nbsp;</div>

<br /><br /><div style="text-align: center;"><span class="Apple-style-span" style="font-family: -editor-proxy; font-weight: bold; ">Tolle Wanderbücher gibt es bei Amazon.de!</span></div>
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    <title>Oster-CX im Schwarzwald</title>
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    <published>2008-03-31T14:09:29Z</published>
    <updated>2009-04-29T09:59:17Z</updated>

    <summary>Die Crossräder eingepackt und ab in den Schwarzwald! Das war der Plan für ein verlängertes Osterwochenende und gleichzeitigem Radsport-Saisonbeginn. Wo kann man besser die Beine aufpumpen als im Süden Deutschlands? Im Schwarzwald geht es entweder rauf oder runter und die...</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
        <category term="Radsport" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="cx" label="CX" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    <category term="cyclocross" label="Cyclocross" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    <category term="schwarzwald" label="Schwarzwald" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/">
        <![CDATA[Die Crossräder eingepackt und ab in den Schwarzwald! Das war der Plan für ein verlängertes Osterwochenende und gleichzeitigem Radsport-Saisonbeginn. Wo kann man besser die Beine aufpumpen als im Süden Deutschlands? Im Schwarzwald geht es entweder rauf oder runter und die Wanderwege-Infrastruktur ist gigantisch. Ein perfektes Cyclocross-Gebiet.<p>

Aber es kam ganz anders als wir erwartet hatten :)</p><p>

<a class="serendipity_image_link" href="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0007.jpg" onclick="F1 = window.open('http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0007.jpg','Zoom','height=495,width=655,top=360,left=640,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:101 --><img width="110" height="83" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0007.thumb.jpg" alt="" /></a><a class="serendipity_image_link" href="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0004.jpg" onclick="F1 = window.open('http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0004.jpg','Zoom','height=495,width=655,top=360,left=640,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:100 --><img width="110" height="83" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0004.thumb.jpg" alt="" /></a><a class="serendipity_image_link" href="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0015.jpg" onclick="F1 = window.open('http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0015.jpg','Zoom','height=495,width=655,top=360,left=640,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:102 --><img width="110" height="83" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0015.thumb.jpg" alt="" /></a></p><p></p>]]>
        <![CDATA[Auf dem Weg zum Hauptbahnhof riss meine Kette. Mit lautem krachen verfing sie sich im Schaltwerk und zog dieses nach oben in die Speichen des hinteren Laufrades. Nervös schaute ich auf die Uhr. Wir waren früh durchgestartet; mit Rucksäcken auf dem Rücken auf den Cyclocross-Rädern in Richtung Hamburg-Hauptbahnhof aufgebrochen. Und dann so etwas. Ein Klassiker.<div><br /><p>

Uns blieb noch etwa eine halbe Stunde um den Zug zu erreichen. Erst lief ich mit dem Rad in der Hand, dann legte ich es mir über die Schulter und joggte damit zum Bahnhof. Im Rad-Wagon begutachtete ich erstmalig den Schaden. Es war schlimmer als angenommen. Das Hinterrad hatte einen starken Seitenschlag und das Schaltwerk hatte sich in den Speichen verknotet. Beim Herauspulen des Schaltwerk, brach denn noch der untere Teil mit den Umlenkröllchen ab.</p><p>

Als der Zug Hamburg-Harburg passierte, war ich dabei die Schaltung auf Single-Speed umzubauen. Leider hatte ich keine passende Ersatz-Kettenniete für die Shimano-Kette dabei. So musste ich die gerissene Kette mit einem herausgedrückten und wieder eingefügten Kettenglied zusammensetzen. Ob das halten würde? Am Zielbahnhof in Sulz angekommen, fand ich es heraus. Die Kette hielt exakt 30 Sekunden, bevor sie erneut zerbrach. So schoben wir unsere Räder bei leichtem Schneefall und anbrechender Dunkelheit fast 20 Kilometer weit durch den verschneiten Wald. Nach über drei Stunden Fußmarsch kamen wir erschöpft und durchgefroren in unserem Ferienhaus an.</p><p>

Am nächsten Tag bereitet wir alles auf die Ankunft von Clemens und Jan vor, die an diesem Abend ankommen würden. In Freudenstadt kaufte ich ein neues Schaltwerk und eine neue Kette und wir erledigten diverse Einkäufe. Da ich in der kürze der Zeit mein Rad nicht wieder fahrtüchtig machen konnte, konnten wir die beiden leider nicht vom Bahnhof abholen. So fuhren Jan und Clemens von Sulz nach Dornhan. Wir trafen uns am Ortseingang und liefen gemeinsam weiter zum Ferienhaus.</p><p>

Mit einem solch starken Schneefall hatten wir nicht gerechtet. Die Landschaft hüllte sich in eine Decke aus Schnee ein und die Straßen waren von Schneematsch und Eisflächen bedeckt. Am darauf folgenden Tag machten wir eine Wanderung von knapp 23 Kilometern zum kleinen Ort Alpirsbach und Abends ließen wir es uns in der von einem alten Holzherd befeuerten Küche schmecken.</p><p><br /></p><p>

<a class="serendipity_image_link" href="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0047.jpg" onclick="F1 = window.open('http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0047.jpg','Zoom','height=495,width=655,top=360,left=640,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:105 --><img width="110" height="83" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0047.thumb.jpg" alt="" /></a><a class="serendipity_image_link" href="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0048.jpg" onclick="F1 = window.open('http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0048.jpg','Zoom','height=495,width=655,top=360,left=640,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:106 --><img width="110" height="83" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0048.thumb.jpg" alt="" /></a><a class="serendipity_image_link" href="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0026.jpg" onclick="F1 = window.open('http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0026.jpg','Zoom','height=495,width=655,top=360,left=640,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:104 --><img width="110" height="83" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0026.thumb.jpg" alt="" /></a></p><p><br /></p><p>

Jan und Clemens fuhren probeweise eine kleine Tour mit ihren Rädern, mussten im verschneiten Wald aber umkehren und auf die Straße ausweichen. So beschlossen wir, zwei Tage mit Langlaufen in Kniebis zu verbringen. Wir liehen uns Langlauf-Ski im Intersport-Geschäft in Freudenstadt aus und ich gab dort auch mein defektes Laufrad zum zentrieren ab. Das Rad war allerdings so stark "verbogen", dass mir keine allzu große Hoffnung auf Erfolg gemacht wurde.</p><p>

Zwei Tage fuhren wir unter allerbesten Bedingungen mit den Skiern  in den perfekten Loipen bei Kniebis. Am ersten Tag drehten wir etliche "lokale" Runden rund um das Skistadion. Am zweiten Tag liefen wir von Kniebis bis hinunter nach Freudenstadt. Dort holte ich auch mein Laufrad wieder ab. Tatsächlich hatte es der Mitarbeiter von Intersport geschafft das Laufrad wieder zu zentrieren! Meinen allerbesten Dank noch einmal für die gute Arbeit! :)</p><p>

Abends schraubte ich dann mein Crossrad wieder zusammen. Clemens half beim Einstellen der Schaltung und tatsächlich bekamen wir fast alle Gänge wieder zum fliegen - trotz einem verbogenen Schaltauge (das ich nicht mehr ganz gerade biegen konnte). Auch Jan hatte einen leichten Defekt am Stoßdämpfer seines Mountainbike. Dieser verlor unterwegs an Druck und musste regelmäßige nachgepumpt werden. Jan schnitzte sich aus einem Holzklotz eine Unterstützung für den Dämpfer um ein Durchschlagen zu verhindern :)</p><p><br /></p><p>

<a class="serendipity_image_link" href="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0058.jpg" onclick="F1 = window.open('http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0058.jpg','Zoom','height=495,width=655,top=360,left=640,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:108 --><img width="110" height="83" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0058.thumb.jpg" alt="" /></a><a class="serendipity_image_link" href="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0044.jpg" onclick="F1 = window.open('http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0044.jpg','Zoom','height=495,width=655,top=360,left=640,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:107 --><img width="110" height="83" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0044.thumb.jpg" alt="" /></a><a class="serendipity_image_link" href="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0054.jpg" onclick="F1 = window.open('http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0054.jpg','Zoom','height=495,width=655,top=360,left=640,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:112 --><img width="110" height="83" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://xn--strtebiker-fcb.de/blog/uploads/SANY0054.thumb.jpg" alt="" /></a></p><p><br /></p><p>

Die nachfolgenden zwei Tage machten wir dann bei strahlendem Sonnenschein und 15C die Gegend unsicher. Wir fuhren in Richtung Süden nach Sulz am Neckar entlang des Neckartal-Radweges. Die Wege waren auf dieser Höhe durchweg Schneefrei und mit etlichen langen, knackigen Steigungen gespickt.</p><p>

Trotz schwierigen Wetterverhältnissen haben wir das beste aus unserem Kurzurlaub gemacht. Ein paar Tage Wandern, Langlaufen und Radfahren waren eine nette Abwechslung und gute Erholung.</p><p></p></div>]]>
    </content>
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    <title>QR Codes</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/2007/11/qr-codes-1.html" />
    <id>tag:outdoor.knusperfisch.de,2007:/weblog//1.133</id>

    <published>2007-11-22T06:21:33Z</published>
    <updated>2009-06-06T06:52:38Z</updated>

    <summary>Vor einigen Monaten schrieb ich einen Artikel zum Thema &quot;Semacodes&quot;. Vor kurzem stolperte ich über die in Japan sehr populären QR-Codes die, ähnlich wie Semacodes, aus einem zweidimensionalen Barcode bestehen der sich mittels (Mobiltelefon-) Software auslesen lässt. So sieht so...</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
        <category term="Diverses" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/">
        <![CDATA[Vor einigen Monaten schrieb ich einen <a href="/weblog/2006/10/geocaching_semacodes.html" target="new">Artikel zum Thema "Semacodes"</a>.<p>

Vor kurzem stolperte ich über die in Japan sehr populären <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/QR_Code" target="new">QR-Codes</a> die, ähnlich wie Semacodes, aus einem zweidimensionalen Barcode bestehen der sich mittels (Mobiltelefon-) Software auslesen lässt.</p><p>

So sieht so ein QR-Code aus, der den Satz "Dies ist ein QR Code" beinhaltet:</p><p>

<img src="http://outdoor.knusperfisch.de/qr/?q=Dies+ist+ein+QR+Code&amp;s=8" /></p><p></p>]]>
        <![CDATA[<p>
Auch in Europa werden diese Codes zunehmend beliebter. So setzt z.B. die Tageszeitung <a href="http://www.welt-kompakt.de/" target="new">Welt Kompakt</a> seit neustem QR-Codes für Links zu Webseiten in Artikeln ein. Der Leser kann mit Hilfe einer Mobiltelefon-Software den Code einscannen und die daraus resultierende URL direkt im Browser des Telefon laden.</p><p>

Eine gute Mobiltelefon-Software Namens <b>i-nigma</b> gibts es kostenfrei zum downloaden. Diese kann nicht nur QR-Codes, sondern auch Semacodes (Datamatrix) dekodieren. <a href="http://i-nigma.com/personal/GetReader.asp" target="new">http://i-nigma.com/</a></p><p>

Um QR-Codes selbst zu erzeugen, habe ich ein kleines Webtool geschrieben, mit dessen Hilfe sich sehr einfach dynamische PNG-Images erzeugen lassen. Und das geht so:</p><p>

http://outdoor.knusperfisch.de/qr/?q=&lt;string&gt;&amp;s=&lt;size&gt;</p><p>

Im GET Parameter "q" wird die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Url_encoding" target="new">URL-encodete</a> Zeichenfolge (maximal 512 Zeichen) übergeben. Im optionalen Parameter "s" kann man die Bildgröße definieren. Die Standardeinstellung ist "5", empfehlenswert ist ein Wert zwischen 5 und 8.</p><p>

Um einen QR-Code zu erzeugen, der im Mobiltelefon eine Webseite öffnet, muss einfach eine mit http:// beginnende URL im Parameter "q" übergeben werden. Soll der QR-Code eine SMS auslösen, verwendet man den String "SMSTO:&lt;mobilnummer&gt;:&lt;sms text&gt;" - also z.B. "SMSTO:0049171999222333:Hallo, wie gehts?". Das ganze natürlich wieder URL-encoded!</p><p>

Um so ein dynamisches Bild in einer Webseite einzubauen, fügt man dann den bekannten HTML &lt;img&gt; Tag ein: &lt;img src="http://outdoor.knusperfisch.de/qr/?q=test&amp;s=8"&gt;</p><p>

Optional kann man seinen Text auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ROT13" target="new">ROT13</a> enkodiert senden, damit der Inhalt des QR-Code nicht gleich durch auslesen des GET Parameter möglich ist. Dafür muss der Inhalt von  "q" mit dem String "ROT13" beginnen und direkt dahinter dann der ROT13 encodierte String.</p><p>

Tja, und wofür kann man solche QR-Codes nun überhaupt gebrauchen? Hier ein paar Ideen:</p><p>

</p><li> Ein QR-Code auf einer Visitenkarte könnte die kompletten Daten beinhalten</li>
<li> QR-Codes eignen sich z.B. für (Multi-) <a href="http://geocaching.com" target="new">Geocaches</a></li>
<li> Printmedien können Weblinks in Form von QR-Codes abdrucken (siehe Welt Kompakt)</li>
<li> In der Werbung werden wir in Zukunft sicher auf QR-Codes stoßen</li>
<li> Nur zum Spaß könnte man ein paar lustige Sprüche ausdrucken und irgendwo aufkleben :)</li>
<p><br /></p><p>

Hier ein paar vorgefertigte QR-Code Links zum ausprobieren!</p><p>Klick:</p><p>

</p><li><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/qr/?q=Whats%20up%3F&amp;s=8" target="new">http://outdoor.knusperfisch.de/qr/?q=Whats%20up%3F&amp;s=8</a></li>

<li><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/qr/?q=ROT13Jungf%20hc%3F&amp;s=8" target="new">http://outdoor.knusperfisch.de/qr/?q=ROT13Jungf%20hc%3F&amp;s=8</a> (ROT13 encodierter String)</li>

<li><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/qr/?q=http%3A//outdoor.knusperfisch.de&amp;s=8" target="new">http://outdoor.knusperfisch.de/qr/?q=http%3A//outdoor.knusperfisch.de&amp;s=8</a> (HTTP URL)</li>

<li><a href="http://outdoor.knusperfisch.de/qr/?q=SMSTO%3A0172999111999%3AWie%20gehts%3F&amp;s=8" target="new">http://outdoor.knusperfisch.de/qr/?q=SMSTO%3A0172999111999%3AWie%20gehts%3F&amp;s=8</a> (SMS URL)</li>
<p></p>]]>
    </content>
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    <title>Cyclassics 2007</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/2007/08/cyclassics-2007-1.html" />
    <id>tag:staging-outdoor.knusperfisch.de,2007:/weblog//1.130</id>

    <published>2007-08-19T20:50:38Z</published>
    <updated>2009-04-30T08:23:47Z</updated>

    <summary>Mein erster Eindruck während des Rennens war das Bild eines Rennfahrers, der ohne abzubremsen frontal gegen einen der grossen, rot-weiß gestreiften Fahrbahnteiler fuhr. Es gab einen lauten Knall und ich sah in Zeitlupe aus dem Augenwinkel, wie Mann und Rad...</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
        <category term="Wettkämpfe" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="cyclassics" label="Cyclassics" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    <category term="radrennen" label="Radrennen" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/">
        <![CDATA[Mein erster Eindruck während des Rennens war das Bild eines Rennfahrers, der ohne abzubremsen frontal gegen einen der grossen, rot-weiß gestreiften Fahrbahnteiler fuhr. Es gab einen lauten Knall und ich sah in Zeitlupe aus dem Augenwinkel, wie Mann und Rad einen Salto durch die Luft machten. Ich sog die kalte Morgenluft tief in meine Lunge und betete im Stillen, dass dieser Teilnehmer mit dem Schrecken und ein paar Prellungen davon kommen möge ...<p>

</p><table>
<tbody><tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild028.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild028.html','popup','width=1024,height=768,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild028-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild030.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild030.html','popup','width=768,height=1024,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild030-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild031.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild031.html','popup','width=1024,height=768,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild031-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild035.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild035.html','popup','width=1024,height=768,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Bild035-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
</tbody></table>
<p></p>]]>
        <![CDATA[Das passierte nach vielleicht 10 gefahrenen Kilometern und war ziemlich krass.<p>

Dabei war der Start für mich auf der 155 Kilometer langen Rennstrecke aus dem Startblock A scheinbar gut verlaufen. Ich startete zusammen mit Marco und Clemens. Kurz vor dem Startschuss wünschten wir uns viel Glück und dass wir unverletzt ins Ziel kommen mögen.</p><p>

Dann erfolgte der Countdown und dann der Startschuss. Wir standen in der Mitte des Blocks, da wir nicht gleich von Anfang an ganz vorne fahren wollten. Auf den ersten 100 Kilometern dürfen sich die 100'er Teams austoben; wir wollten unsere Kraft für die restlichen 55 Kilometer aufsparen.</p><p>

Als wir langsam losrollten, hörten wir einen zweiten Knall. Jemandem war gleich nach dem Startschuss der Reifen geplatzt. Ungünstig. Viele weitere Reifenplatzer hörte ich auch auf den ersten 20 Kilometern. Nach hektischen Vollbremsaktionen in der Gruppe zerriss es regelmäßig einem der Fahrer den Reifen und der Geruch von verbranntem Gummi lag für ein paar Sekunden in der Luft.</p><p>

Wie auch im letzten Jahr schon erlebt, ging es von Anfang an ziemlich schnell zur Sache. Im Block A wurde zwar recht diszipliniert gefahren, fast alle konnten - auch in Kurven und am Berg - ihre Spur sauber halten, aber nicht weniger schnell und ambitioniert als in den hinteren Blöcken. Das war zumindest mein Eindruck, nachdem ich im letzten Jahr aus Block E gestartet war und dort etliche übermotivierte Fahrer sah, die andauernd die Spur wechselten oder auf Teufel komm raus links überholen wollten, obwohl dort eigentlich kein Platz vorhanden war.</p><p>

So wechselte die Geschwindigkeit immer wieder zwischen 40-60 km/h und nach jeder Kurve oder jedem kleinen Hügel musste mit voller Kraft angetreten werden um das Spitzenfeld nicht zu verlieren. Nachdem wir Harburg passiert hatten und auf breiter Landstrasse fuhren, entspannte sich die Rennsituaton etwas und das Feld rollte mit 40-45 km/h dahin. Immer wieder kam es zu hektischen Bremsmanövern, bei denen es gelegentlich zu Stürzen kam. Ganz besonders nervös wurde das Feld kurz vor Holm-Seppensen, da sich bei Kilometer 46 eine gefährliche Baustelle mit zwei Mal 300 Metern Straßenverengung befand. Wie ich später erfuhr, wurde Clemens kurz vor Holm-Seppensen in einen Sturz verwickelt, bei dem er sich leichte Schürfwunden und ein aufgeplatzes Knie zuzog. Er ließ sich verarzten und fuhr anschließend noch bis ins Ziel. Respekt!</p><p><br /></p><p>

</p><table>
<tbody><tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1217_1200x900.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1217_1200x900.html','popup','width=1024,height=768,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1217_1200x900-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1218_900x1200.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1218_900x1200.html','popup','width=768,height=1024,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1218_900x1200-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Marco_vorm_Start.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Marco_vorm_Start.html','popup','width=768,height=1024,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Marco_vorm_Start-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
<tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1230_900x1200.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1230_900x1200.html','popup','width=768,height=1024,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1230_900x1200-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1235_1600x1200.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1235_1600x1200.html','popup','width=1024,height=768,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/IMGP1235_1600x1200-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/sturz_holm_1.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/sturz_holm_1.html','popup','width=1024,height=768,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/sturz_holm_1-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
</tbody></table>
<p><br /></p><p>

Als die angekündigte Baustelle dann schließlich kam, wurde sehr vorsichtig gefahren. Die Teams an der Spitze ließen es sich aber nicht nehmen, direkt hinter der Baustelle das Tempo deutlich anzuziehen um die Meute abzuschütteln. So verbrauchte ich viel Kraft beim Zusammenfahren der Lücke zum Hauptfeld, welches unglücklicherweise auch noch an einer direkt anschließenden Linkskurve - inklusive knackiger Steigung - mit Vollgas hochfuhr. Puh.</p><p>

Das Tempo zurück in Richtung Hamburg war, bedingt durch den Rückwind, sehr schnell, aber immerhin noch so moderat, dass ich die Beine ein wenig ausruhen konnte. Zehn Kilometer vor dem Ende der 100-Kilometer Strecke merkte ich, wie es spürbar hektischer im Fahrerfeld wurde. Die 100'er Teams brachten sich in Position um beim Zieleinlauf ganz vorne dabei zu sein. Etliche Teilnehmer fuhren jetzt mit vollem Risiko auf Radwegen oder parallelen Straßenverläufen am Feld vorbei nach vorne um ein paar Plätze gutzumachen.</p><p>

Als wir die Innenstadt erreichten, ordnete ich mich rechts ein um die letzten 55 Kilometer in Angriff zu nehmen. Ich fuhr bis zur Streckenteilung im hinteren Teil des Feldes um mich aus den Plazierungskämpfen herauszuhalten und bemerkte nun plötzlich, dass das ein taktischer Fehler gewesen war. Das Spitzenfeld fuhr sofort mit Vollgas um die Anzahl der Fahrer im Hauptfeld soweit es geht zu dezimieren. Ich biss die Zähne zusammen und versuchte in Unterlenkerposition mit 50-55 km/h an das Feld heranzufahren. So fuhr ich am Dammtor vorbei, dann an der Kreuzung zur Grindelallee, dann an  Schlump und Christuskirche - und ich kam nicht näher heran! Das Hauptfeld fuhr vielleicht 200-300 Meter vor mir, aber sie waren genauso schnell wie ich. Ich kam nicht ran und meine Kraftreserven neigten sich allmählich dem Ende zu!</p><p>

Irgendwann musste das Feld eine Kurve fahren, bei der es etwas langsamer wurde. So konnte ich wieder aufschließen. Meine Lunge brannte und die Beine fühlten sich jetzt überhaupt nicht mehr frisch an. Ich war froh den Anschluß nicht verloren zu haben, denn einige Kilometer später wurde wieder etwas moderater gefahren und ich konnte im Windschatten mitschwimmen.</p><p>

Auf der Bundesstraße in Richtung Holm fing es dann plötzlich zu regnen an. Erst ganz langsam, dann immer stärker. Nach ein paar Minuten konnte ich durch meine Sportbrille kaum noch etwas erkennen und ich bekam den Wasserstrahl des Hinterrades meines Vordermanns ins Gesicht. Das Feld fuhr jetzt vorsichtiger. Niemand wollte, so kurz vor dem Ziel, einen Sturz auf der nassen Fahrbahn riskieren.</p><p>

Als wir "Willkomhöft" passierten und in Richtung des Kösterberg fuhren, wurde es etwas trockener und das Tempo dementsprechend wieder deutlich höher. Hektisch wurde um die vorderen Plätze gekämpft, denn jedem war klar, was gleich am Kösterberg passieren würde. Ich hielt mich aus den Plazierungskämpfen raus, um nicht noch auf den letzten 15 Kilometern in einen Sturz verwickelt zu werden. An den beiden Steigungen des Kösterberg fand dann eine der letzten Sondierungen statt. Hier wurde nochmal mit Volldampf gefahren und wer nicht ganz vorne mit dabei war, fiel hinten raus. So passierte es auch mir. Zwar fuhr ich den Berg recht zügig hinauf, verpasste dann aber den Anschluß ans Hauptfeld. Auf der Abfahrt des Kösterbergs gab ich noch einmal alles - aber es reichte nicht mehr um wieder den Anschluß zu finden.</p><p>

So sammelte sich dann eine Splittergruppe von vielleicht 30 Fahrern, die die letzten zehn Kilometer auf der Elbchaussee in Angriff nahmen. Die Gruppe arbeitete nicht gut zusammen - kaum jemand wollte vorne im Wind fahren und dabei die letzten Kraftreserven verbrauchen. Ich fuhr eine Zeitlang vorne, um die Gruppe wieder auf Renntempo zu bringen und als wir am Altonaer Balkon ankamen, lief die Gruppe etwas besser. Auf der Palmaille fuhr ich ganz vorne, denn die giftige Linkskurve hinauf zur Reeperbahn war mir noch aus dem letzten Jahr in Erinnerung geblieben. An dieser letzten Steigung platzten im Vorjahr einige Fahrer. Wer hier hinten fuhr, wurde vielleicht ausgebremst und verlor den Anschluß.</p><p>

Aus einem Augenwinkel las ich das Schild, das die letzten 1.5 Kilometer ankündigte! Ich bemühte mich, vorne im Feld zu fahren - spürte jetzt aber deutlich die Anstrengung der bisher gefahrenen 155 Kilometer in den Beinen. Drei Fahrer sprinteten an mir vorbei und ich konnte nicht mehr beschleunigen um an ihnen kleben zu bleiben - das war einfach nicht mehr drin. So trafen wir auf die Zusammenführung mit den 100'er Fahrern und fuhren in den "Schlauch", der uns zum Ziel führte. Hier war es proppenvoll, trotzdem versuchten einige übermotivierte Fahrer noch einen Platz gut zu machen und gefährdeten dabei sich und andere. Der Zieleinlauf war gesäumt von tausenden von jubelnden und klatschenden Zuschauern. Eine wirklich schöne Erfahrung!</p><p>

Auf dem Rathausmarkt trafen sich dann alle Störtebiker und berichteten von ihren Erlebnissen. Ich erfuhr, dass Marco direkt nach dem Startschuss der Schlauch geplatzt war ... Grmpf! Er hatte etliche Minuten damit zugebracht den Schlauch zu wechseln und startete anschließend aus Block D. Da die Startblöcke A und B mit Blockstartzeit starteten, verlor er dabei wertvolle Minuten.</p><p>

Romana konnte ihre Vorjahreszeit auf 2:36:46 verbessern und belegte damit Platz 35 der 100km-Damenwertung und Platz 14 in ihrer Altersklasse. Ich konnte meine 155km-Zeit um über zwei Minuten auf 3:43:19 verbessern und damit den Gesamtplatz 165 und Altersklassenplatz 80 erreichen.</p><p><br /></p><p>

</p><p>
<b>Die Ergebnisse der Störtebiker:</b></p><p>

<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Cyclassics2007.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Cyclassics2007.html','popup','width=746,height=152,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/Cyclassics2007-thumb.jpg" width="320" height="65" alt="" /></a>
</p><p><br /></p><p>

<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/mt-search.cgi?IncludeBlogs=1&amp;search=cyclassics">Berichte zur Cyclassics 2005 und 2006</a>

<br /><br /><div style="text-align: center;"><span class="Apple-style-span" style="font-family: -editor-proxy; font-weight: bold; ">Tolle Rennradbücher gibt es bei Amazon.de!</span></div>
<div><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"><br /></span>
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=knusperfisch-21&o=3&p=36&l=st1&mode=books-de&search=Rennrad&fc1=000000&lt1=_blank&lc1=3366FF&bg1=FFFFFF&f=ifr" marginwidth="0" marginheight="0" width="600" height="520" border="0" frameborder="0" style="border:none;" scrolling="no"></iframe>]]>
    </content>
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    <title>Sony Portable Reader eBook</title>
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    <published>2007-08-17T06:32:39Z</published>
    <updated>2009-04-29T10:55:17Z</updated>

    <summary>Seit ewigen Zeiten habe ich die Entwicklung im Bereich der &quot;elektronischen Bücher&quot; gespannt beobachtet. Schon immer hatte ich den Traum, alle meine Lieblingsbücher und alle meine Fachbücher immer bei mir haben zu können; in einem einzigen elektronischen &quot;Buch&quot;. Wäre das...</summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
        <category term="Testberichte" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="ebook" label="ebook" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/">
        <![CDATA[Seit ewigen Zeiten habe ich die Entwicklung im Bereich der "elektronischen Bücher" gespannt beobachtet. Schon immer hatte ich den Traum, alle meine Lieblingsbücher und alle meine Fachbücher immer bei mir haben zu können; in einem einzigen elektronischen "Buch". Wäre das nicht toll?<div><br /><p>

Mein Interesse wurde vor einigen Jahren vom Rocket eBook, das noch mit einem LC-Display ausgestattet war und nur DRM geschützte Buchformate lesen konnte, geweckt. Allerdings schreckte mich das sehr restriktive DRM so sehr ab, dass ich mich entschloss das Gerät nicht zu kaufen. Die Firma, die hinter dem Rocket eBook stand, stellte den Vertrieb für dieses eBook ein und ich war heilfroh nicht auf einem nutzlosen Gerät mit einem Haufen teurer, verschlüsselter Bücher zu sitzen.</p><p>

Einige Zeit später erschien dann das <a href="http://www.irextechnologies.com/products/iliad" target="new">iRex iLiad</a> - ein sehr schönes Gerät, das mir allerdings ein wenig zu teuer und etwas zu funktionsüberladen ist - auf dem Markt. Das <a href="http://bookeen.com/" target="new">Bokeen Cybook</a> klingt sehr vielversprechend, soll aber erst gegen Ende des Jahres 2007 auf den europäischen Markt kommen.</p><p>

So kam nur der seit Ende 2006 erhältliche <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sony_Reader" target="new">Sony Reader PRS-500</a> für mich in Frage, der, ebenso wie der iRex iLiad und das Bokeen Cybook, die neue <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Electronic_paper" target="new">e-Ink</a> (elektronisches Papier) Technologie verwendet.</p><p>

</p><table>
<tbody><tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8018_2.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8018_2.html','popup','width=425,height=639,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8018_2-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8019_2.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8019_2.html','popup','width=425,height=639,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8019_2-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
</tbody></table>
<p></p></div>]]>
        <![CDATA[Das "elektronische Papier" mit e-Ink Technologie hat mich als der perfekte Bildschirm für eBooks überzeugt. Es verbraucht beim Darstellen einer Seite keinen Strom - lediglich der Bildaufbau benötigt minimale Energie - und erlaubt die sehr kontrastreiche Darstellung von Buchseiten. Selbst mit wenig Licht kann man die schwarze Schrift auf weißem Hintergrund gut lesen. Bei Tageslicht unterscheidet sich die Qualität subjektiv kaum von der einer gedruckten Buchseite.<div><br /><p>

Der Sony Reader war für mich insofern interessant, da er zum einen recht günstig ist (umgerechnet zirka 220 Euro) und zum anderen viele "offene" Text- und Buchstandards unterstützt. So kann der Reader nativ die Formate ASCII Text, RTF (Rich Text Format), PDF (eingeschränkt), Word DOC (nur nach einer Konvertierung in RTF) und BBeB Book (Sony eigenes non-DRM &amp; DRM Format) lesen, sowie MP3 und AAC Audio-Dateien abspielen und Bilder (JPEG, GIF, PNG, BMP) darstellen. PDF-Dokumente können zwar direkt dargestellt werden, sind aber oft für A4-Seiten optimiert. Mit Hilfe des freien Tools "RastaFarian" (siehe externe Links) können PDF-Dokumente so umformatiert werden, dass sie auf dem kleinen Bildschirm des Readers besser und deutlich kontrastreicher dargestellt werden.</p><p><br /></p><p>

</p><table>
<tbody><tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8020_2.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8020_2.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8020_2-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8023_2.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8023_2.html','popup','width=425,height=639,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8023_2-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
</tbody></table>
<p><br /></p><p>

Als großer Fan des <a href="http://www.gutenberg.org/wiki/Main_Page" tartget="new">Projekt Gutenberg</a> - mit über 20.000 copyright-freien eBooks  - war ich natürlich von der Vielfalt der freien Formate, die der Sony Reader ohne vorherige Konvertierung darstellen kann, sehr angetan. So entschloss ich mich, mir so ein Gerät zuzulegen.</p><p>

Da der Sony Reader in Europa auf absehbare Zeit nicht erhältlich ist, musste ich ihn in den Vereinigten Staaten bestellen (siehe externe Links zum B&amp;H Shop). Da der Reader vom Zoll als "PDA" eingestuft wird, muss ein potentieller Käufer lediglich die 19% MwSt. beim Import bezahlen und kann sich ggf. die amerikanische Steuer (VAT), unter Vorlage der Rechnung, vom Zoll Rückerstatten lassen (Stichwort "Doppelbesteuerungsabkommen"). Diese Angaben sind, wie immer, natürlich ohne Gewähr ;)</p><p>

Die Benutzung des eBooks gestaltet sich sehr einfach und intuitiv. Sony liefert eine Windows Software mit dem Namen "Connect Reader" mit. Mit Hilfe dieser Software kann man Bücher, Grafiken oder Musik per USB-Kabel auf den Reader übertragen. Natürlich gehts auch ohne Windows-Software, indem man die Texte direkt auf einen Memorystick oder eine SD-Card (beides kann der Reader lesen) kopiert. Des weiteren gibt es, von der sehr aktiven Community rund um den Reader entwickelt, eine freie Software Namens <a href="https://libprs500.kovidgoyal.net/" target="new">LibPRS500</a> mit der man auch unter Mac OS X und Linux via USB mit dem Reader kommunizieren kann.</p><p>

Der Akku des Readers kann entweder mit dem mitgelieferten 110-240V Netzteil geladen werden, man kann aber auch z.B. das Netzteil einer Sony PSP Spielkonsole verwenden. Derselbe Stecker, dieselbe Spannung. Optional kann der Reader auch über USB aufgeladen werden. Dafür muss der Akku aber noch über eine gewisse Restladung verfügen. Als ich den Reader im Urlaub im Einsatz hatte, habe ich den Akku über ein <a href="http://www.apc.com/resource/include/techspec_index.cfm?base_sku=PNOTEBX" target="new">USB Batteriebetriebenes Ladegerät</a> aufgeladen - sehr praktisch wenn man mal keine Steckdose zur Hand hat oder über Solar aufladen möchte.</p><p>

Mit einer Akkuladung sollen, laut Angaben des Herstellers, bis zu 7.500 "page-turns" möglich sein. Gemeint ist damit das Umblättern einer Seite, denn nur das verbraucht Strom. Allerdings ist diese Zahl stark vom Einsatz abhängig. Meiner Erfahrung nach kann man ca. 8-10 Bücher (je 300-400 Seiten) mit einer Akkuladung lesen - wenn man dabei auf die Wiedergabe von Audio verzichtet. Auch ist es abhängig vom Format. PDF oder Bilder benötigen anscheinend etwas mehr Energie als z.B. die Darstellung einfacher RTF- oder ASCII-Texte. Da das Gerät niemals wirklich ausgeschaltet, sondern nur in einen Stand-by versetzt wird, entlädt sich der Akku auch bei Nichtbenutzung nach einigen Wochen.</p><p><br /></p><p>

</p><table>
<tbody><tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0025.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0025.html','popup','width=800,height=791,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0025-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0027.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0027.html','popup','width=800,height=760,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0027-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0029.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0029.html','popup','width=800,height=600,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0029-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
<tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0031.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0031.html','popup','width=800,height=987,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0031-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0034.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0034.html','popup','width=800,height=594,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0034-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0036.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0036.html','popup','width=800,height=593,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/SANY0036-thumb.JPG" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
</tbody></table>
<p><br /></p><p>

Ich verwende den Reader nun schon seit einiger Zeit und habe bisher ca. zehn Bücher damit gelesen. Ich hatte ihn bei meiner <a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/2007/08/tour_du_mont_blanc_2007.html" target="new">Alpen Trekking-Tour</a> im Rucksack bei Wind und Wetter dabei, was er schadlos überstand (auch dank des "PDA Office Case" von Jack Wolfskin das perfekt passt und guten Schutz bot). Bisher bin ich sehr zufrieden und würde den Reader auf jeden Fall noch einmal kaufen. Es ist genau das, was ich mir immer gewüscht habe. Endlich kann ich viele Bücher immer mit mir herumtragen und habe auch für meinen Beruf wichtige Fachliteratur immer griffbereit.</p><p>

Ich wünschte nur, Sony würde den Reader auch in Europa anbieten und das Angebot an "kommerziellen" Büchern in ihrem Connect-Store deutlich erweitern. Oder muss erst wieder Apple kommen und vormachen wie es geht? ;-)</p><p>

<b>Update:</b></p><p>

Mittlerweile hat Sony ein Nachfolgemodell angekündigt - den <a href="http://www.golem.de/0710/55104.html" target="new">PSR-505</a>.</p><p>

<b>Externe Links:</b></p><p>

</p><li><a href="http://www.mobileread.com/forums/forumdisplay.php?f=100" target="new">Sony Portable Reader im MobileRead Forum</a></li>
<li><a href="http://blog.scifi.com/tech/archives/2007/08/15/review_sony_rea.html" target="new">Testbericht von SCIFI.com (Englisch)</a></li>
<li><a href="http://www.bhphotovideo.com" target="new">B&amp;H Online Shop</a></li>
<li><a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=10402&amp;highlight=RasterFarian+2.5.1" target="new">PDF-Konvertierung &amp; Optimierung mit RasterFarian</a></li>
<li><a href="http://pdfread.sourceforge.net/" target="new">PDF-Konvertierung &amp; Optimierung mit PDFRead</a></li>
<li><a href="https://libprs500.kovidgoyal.net/" target="new">libprs500 - freie Connect-Software</a></li><p><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"><br /></span></p><p>

<b>Links zu freien eBooks (Englisch):</b></p><p>

</p><li><a href="http://www.gutenberg.org/wiki/Main_Page" target="new">Projekt Gutenberg</a></li>
<li><a href="http://manybooks.net/" target="new">ManyBooks - viele eBooks in vielen Sprachen und Formaten</a></li>
<li><a href="http://www.bookyards.com/" target="new">Bookyards - auch deutsche Bücher</a></li>
<li><a href="http://beta.feedbooks.com/" target="new">Feedbooks</a></li>
<li><a href="http://www.fictionpress.com/" target="new">Fictionpress</a></li>
<li><a href="http://www.baen.com/library/" target="new">Baen Free Library</a></li>
<li><a href="http://www.bygosh.com/index.html" target="new">Books by Gosh</a></li>
<li><a href="http://www.starry.com/novel/authors.htm" target="new">Free Novels and Cyberbooks</a></li>
<li><a href="http://www.bibliomania.com" target="new">Bibliomania</a></li>
<li><a href="http://www.ebooks3.com/" target="new">eBooks3</a></li>
<li><a href="http://www.free-online-novels.com/" target="new">Free Online Novels</a></li>
<li><a href="http://www.online-literature.com/" target="new">The Literatur Network</a></li>
<p></p></div>]]>
    </content>
</entry>

<entry>
    <title>Tour Du Mont Blanc 2007</title>
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    <published>2007-08-10T13:08:01Z</published>
    <updated>2010-01-19T16:11:36Z</updated>

    <summary><![CDATA[Zirka 175 Kilometer und 12.000 Höhenmeter Auf- und Abstieg rund um das Gebirgsmassiv des Mont-Blanc im Dreiländereck von Frankreich, Italien &amp; Schweiz. Das ist Europas schönste Trekking-Tour. Die "Tour Du Mont Blanc". Ich hätte nie im Leben daran gedacht, dass...]]></summary>
    <author>
        <name>Marc</name>
        
    </author>
    
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/">
        <![CDATA[Zirka 175 Kilometer und 12.000 Höhenmeter Auf- und Abstieg rund um das Gebirgsmassiv des Mont-Blanc im Dreiländereck von Frankreich, Italien &amp; Schweiz. Das ist Europas schönste Trekking-Tour. Die "Tour Du Mont Blanc".<div><br /><p>

Ich hätte nie im Leben daran gedacht, dass ich diese Tour insgesamt drei Mal laufen würde. Das erste Mal wanderte ich alleine im Jahr 2003. Das zweite Mal lief ich ein Jahr später zusammen mit meinem Freund Michael und dieses Mal zusammen mit meiner geliebten Frau. Der Weg ist so attraktiv, die Ausblicke auf jeder einzelnen Etappe so spektakulär, dass man diese Runde eigentlich jedes Jahr erneut gehen könnte. Es würde niemals langweilig werden.</p><p>

</p><table>
<tbody><tr><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8042_2.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8042_2.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8042_2-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>&nbsp;
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</td><td>
<a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8082_2.html" onclick="window.open('http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8082_2.html','popup','width=639,height=425,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/photos/2007/DSC_8082_2-thumb.jpg" width="160" height="120" alt="" /></a>
</td></tr>
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</td></tr>
<tr><td>
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</td><td>
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</td></tr>
</tbody></table>
<p></p></div>]]>
        <![CDATA[<p>
Wir planten die Wanderung für Ende Juli / Anfang August um unterwegs gutes Wetter und keinen Schnee auf den Pässen zu haben. Da ich den Weg zwei Mal gegangen war, wusste ich was uns erwartet und ich konnte dementsprechend vorrausschauend die Rucksäcke packen und die Reise planen.</p><p>

Wir wollten möglichst oft im Zelt übernachten, was auf dieser Runde problemlos möglich ist. Wir hatten uns, zusätzlich zu dem leichtgewichtigen <a href="http://outdoor.knusperfisch.de/weblog/2004/06/squall_tarptent_review_1.html" target="new">Tarptent</a> noch ein Komfortzelt von The North Face mit dem Namen "Merlin 33" zugelegt  - ein wahrlich schwerer Brocken (im Vergleich zum Tarptent) von (optimierten) 3.1 Kg, der aber auch bei schlechtem Bergwetter ausreichend behaglichkeit bieten sollte.</p><p>

Das Gepäck wurde soweit optimiert, bis Romana ca. zehn und ich knapp zwölf Kilogramm auf dem Rücken trugen.  Dieses Gewicht wurde dann nur durch die Nahrungsmittel und das Wasser erhöht, so dass sich ein Gesamtgewicht von zirka 13 bzw. 15 Kilogramm ergab.</p><p>

Die Anreise erfolgte, leider nicht ganz Klimafreundlich, mit dem Flugzeug nach Genf und dann weiter mit dem Zug nach Martigny in der Schweiz. Praktischerweise befindet sich der Bahnhof direkt im Flughafen, so dass wir aus dem Flieger direkt in den Zug springen konnten. In Martigny stiegen wir in den "Mont Blanc Express" - eine Bergbahn, die uns über Chamonix direkt zu unserem Startort, dem kleinen Dorf "Les Houches" in Frankreich brachte.</p><p>

Nach einem Pausen- und Aklimatisierungstag in Les Houches ging es dann an einem Montag los mit der Runde um das große Gebirgsmassiv.</p><p><br /></p><p>

</p><li><b>1. Etappe: Les Houches - Chalets di Miage</b><p>

Morgens war es noch recht kühl. Da es aber auf einem breitem Weg steil nach oben ging, waren wir ziemlich schnell aufgewärmt. Der weitere Weg verlief angenehm auf einem Balkon duch den Wald bis zu einer Hängebrücke die wir überqueren mussten. Dort staute es sich etwas, als eine Wandergruppe mit Kindern die Überschreitung selbiger zelebrierten. Der Aufstieg zum Col de Tricot war sehr schön (steil) und oben herrschte ein heftig stürmischer Wind, so dass wir uns dort nicht lange aufhielten. Die nachfolgenden knapp 550 Höhenmeter hinunter zur Hütte hatten es in sich. Die Fußsohlen brannten wie Feuer und jeder Schritt auf dem schmalen, rutschigen Geröllhang wurde zur Qual. Nach über einer Stunde erreichten wir das Ziel. Wolken waren bereits über unserem Kopf entstanden und ein leichter Nieselregen fiel herab.</p><p>

Wir schlugen unser Zelt auf einer Art kleinen Insel, umgeben von zwei Bergbächen, in der nähe der Hütte auf. Der Regen wurde stärker und wir kochten das Abendessen in der Apsis unseres geräumigen Merlin-Zelts. Nach diesem ersten, ziemlich anstrengenden Tag, legten wir uns früh in die Schlafsäcke.</p><p>

Kaum war es düster geworden, ging es los. Ein lauter Knall hallte aus der Ferne und rollte bebend in unser Tal heinein. Eine Lawine? Nein - ein Gewitter bahnte sich an; und was für eins. Aus dem Nieselregen wurde ein Wasserfall und um unser Zelt herum zuckten die Blitze. Durch den starken Regen schwollen die ursprünglich kleinen Bergbäche urplötzlich zu riesigen, reissenden Flüssen an die donnernd um unsere kleine Insel tobten. Puh. Wir beschlossen das Zelten abzubrechen und in die nahe gelegene Hütte umzuziehen um kein Risiko einer Überschwemmung einzugehen. So stapften wir im Regen mit Stirnlampen ausgerüstet zur 300 Meter entfernten Herberge. Dort waren die Lichter schon aus und alle Türen waren verschlossen. Wir klopften an die Türen und Fenster, doch niemand machte uns auf. Es gab auch keine Klingel oder Glocke mit der wir auf uns aufmerksam hätten machen können. So zogen wir unverrichteter Dinge wieder davon - in Richtung unseres Zeltes.</p><p>

Dort angekommen, waren wir natürlich ziemlich nass - trotz der Regenjacken. Wir krochen zurück ins Zelt und ich inspizierte vorher ausgiebig das uns umgebende Wasser. Der Wasserpegel hatte sich nicht weiter erhöht und mir schien der Platz auf dem wir mit dem Zelt standen sicher genug um die Nacht zu verbringen. So verbrachten wir eine unruhige erste Nacht im Gewittersturm und hofften, dass dies kein schlechtes Omen für den weiteren Verlauf der Tour sein würde.</p><p><br /></p><p>

</p><table>
<tbody><tr><td>
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</p></li><li><b>2. Etappe: Refuge de Miage - Les Contamines</b><p>Der nächste morgen war dann zum Glück etwas trockener als die Nacht zuvor. Es nieselte zwar immernoch ein wenig, aber insgesamt sah es freundlicher aus. Wir kochten Wasser für den morgendlichen Tee und das Müsli (welches wir mit warmen Wasser anstatt mit Milch (mangels Milch) aßen) und packten unser klammes Hab und Gut zusammen. Das Zelt wog nun natürlich deutlich mehr. So feucht wie ich es zusammenwickeln musste, war es bestimmt etliche hundert Gramm schwerer ;)</p><p>

Wir nahmen den Weg nach Les Contamines, einem kleinen Ort auf dem Weg zum Refuge de la Balme, ohne über das Chalets du Truc zu laufen und sparten uns so einen sehr steilen 200 Meter hohen Aufstieg direkt nach dem Frühstück :) Über einen kleinen Waldweg liefen wir direkt in die Ortschaft Les Contamines hinein und sprangen sofort in das erste Café um uns an einem leckeren Cappucino zu laben. Am Tisch sitzend, den heissen Cappucino vor der Nase dampfend, auf die dicken schwarzen Wolken blickend und die Wettervorhersage betrachtend, beschlossen wir an Ort und Stelle zu Übernachten denn am nächsten Tag sollte das Wetter wieder viel besser werden! Und schließlich waren wir im Urlaub und nicht auf einem Überlebenstraining.</p><p>

So kehrten wir in dem kleinen Hotel Grizzli ein, dessen Zimmer sogar über eine Badewanne verfügte. So ein Luxus!</p><p><br /></p><p>

</p></li><li><b>3. Etappe: Les Contamines - La Balme - Col du Bonhomme - Col de Fours - Refuge les Mottets</b><p>

Dies sollte ein langer Tag werden! "Nur" etwa anderthalb Stunden nach La Balme aufzusteigen war uns nicht genug. Wir wollten bis zum Col du Bonhomme (2479 m) laufen und dort in der nahen Herberge übernachten oder daneben das Zelt aufschlagen. Das Wetter war wieder richtig sommerlich geworden und die Sonne brannte uns beim Aufstieg zur La Balme Hütte auf die Nasen. Bei La Balme angekommen, machten wir eine kurze Mittagspause am Brunnen und genoßen den Ausblick ins Tal aus dem wir kamen. Dann machten wir uns auf dem Weg zum Col du Bonhomme und mussten unterwegs sogar noch ein großes Schneefeld überqueren das sich trotz der sommerlichen Temperaturen standhaft hielt.</p><p>

Überall um uns herum war Wasser - und zwar in Trinkwasserqualität. Die Gletscher und Schneefelder in den hohen Regionen schmolzen und lieferten das beste und schmackhafteste Wasser das man sich nur vorstellen kann und für das man in der Stadt teures Geld bezahlen muss. Als wir später eine Gruppe von Wanderern aus Isreal trafen, erzählten sie uns wie beeindruckt sie von all dem vielen Wasser waren. In Israel, so sagte man uns, sei es eine Attraktion wenn man einer Quelle oder einem Wasserfall auf dem Weg begegenet.</p><p>

Der Weg zum Col du Bonhomme war sagenhaft schön. Anstatt zum Col des Fours (2665 m) liefen wir zum Refuge de la Croix-du-Bonhomme, dass ganz in der Nähe lag. Ein paar Meter entfernt von der Hütte fanden wir einen perfekten Platz zum Zelten. Auf einem Platou waren drei flache Plätze mit Steinen umrundet um Zelte gegen den kühlen Wind zu schützen. Wir bauten unser Zelt auf und aßen leckeres Brot mit würzigem Käse.</p><p>

Nach einer Weile zogen Wolkenfelder über den nahen Bergkamm und wir stellten uns vor, wie es wohl wäre in 2500 Metern Höhe in ein nächtliches Gewitter zu geraten. Keine sehr angenehme Vorstellung. Da es auch noch recht früh war, vielleicht 14 oder 15 Uhr, und sich die Beine gut anfühlten, beschlossen wir weiter - bis zum Refuge les Mottets zu laufen.</p><p>

Also packte ich das Zelt wieder ein und wir machten uns an den Aufstieg zum Col des Fours; einem Pass nahe dem höchsten Punkt der TMB. Auf dem Pass lag noch ein wenig Schnee, den wir aber vorsichtig mit unseren Wanderstiefeln überqueren konnten. Der Abstieg war problemlos und komplett Schneefrei. Der Weg zog sich ziemlich lang und als wir in dem Mini-Dörfchen "Ville des Glaciers" ankamen, waren wir schon ziemlich platt. Der letzte, leichte "Anstieg" in Richtung der Herberge zog sich lang unter der brennenden Nachmittagssonne. Puh!</p><p>

Ein paar hundert Meter vor dem Refugio liegt, direkt neben dem Weg, eine alte Runie in deren Gemäuer man prima Zelten kann. Was wir auch taten. Es war einer der schönsten Zeltplätze der ganzen Wanderung. Wir holten frisches Wasser direkt aus dem sehr nahe gelegenen Fluss. Etwas später kamen noch zwei Wanderer hinzu, Alex und Pierre aus Genf und Paris, die ihr Zelt aufschlugen. So verbrachten wir einen angenehmen Abend und eine ruhige Nacht.</p><p><br /></p><p>

</p></li><li><b>4. Etappe: Refuge les Mottets - Col de Chercroui (Refugio Maison-Vieille)</b><p>

Direkt nach dem Frühstück ging es mal wieder knackig nach oben. Der Weg ab der Mottets Herberge war steil und führte direkt zu einem Pass, der die Französisch-Italienische Grenze darstellt. Dort oben gibt es allerdings keine Passkontrolle. Die Grenze besteht aus einem kleinen Grenzstein und einer aus Steinen gezogenen Linie. Ein Schritt und schwups - schon waren wir in "Bella Italia"! Die Landschaft veränderte sich schlagartig und man spürte, dass man sich nun auf italienischem Boden bewegte. Wir kamen vorbei an alten Steinruinen und liefen dann einen Weg hinab in ein wunderschönes Tal das es zu durchwandern galt. Am Ende des Tals ging der Weg wieder sehr sehr steil hinauf - unser letzter Aufstieg für diesen Tag, der sich aber ziemlich lang zog. Oben angekommen, mussten wir noch etliche Kilometer auf einem Balkon mit wunderschönem Ausblick laufen, ehe wir mit schweren Beinen zum Refugio Maison-Vieille kamen. Die vielen bunten "Pace" Fahnen an dem urigen, steinernen Refugio wehten im Wind und etliche Gäste ruhten sich auf den Bänken vor der Hütte aus und tranken kühles Bier.</p><p>

Auch hier konnten wir wieder problemlos unser Zelt aufschlagen. Auf der Rückseite des Hauses fanden wir einen guten Platz auf gemähtem Rasen. Im laufe des Abend fanden sich etliche weitere Wanderer mit Zelten ein und auch unsere Freunde Alex und Pierre waren wieder mit dabei. Wir genoßen den Abend bei Pasta und leckerem Rotwein und begaben uns früh in die kuscheligen Schlafsäcke.</p><p><br /></p><p>

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</p></li><li><b>5. Etappe: Refugio Maison-Vieille - Courmayeur</b><p>

Wir schliefen sehr lang an diesem morgen, denn wir hatten es fürwahr nicht eilig. Die kürzeste Etappe lag vor uns und ein Pausentag stand uns bevor. Lediglich sechs Kilometer und knapp 800 Höhenmeter Abstieg hatten wir zu bewältigen um in die kleine, wunderschöne italienische Stadt Courmayeur zu kommen. Dort wollten wir zwei Nächte in einer Pension übernachten und die Seele baumeln lassen.</p><p>

Nach dem Frühstück - wie immer Müsli mit warmen Wasser - kämpften wir mit einer wildgewordenen Horde Moskitos die sich auf die zeltenden Wanderer stürzte um ebenfalls ihr Frühstück einzunehmen. Autsch!</p><p>

Der Weg hinunter zur Stadt war recht unspektakulär. Dafür war die Stadt umso schöner. Durch enge Gassen laufend, bewunderten wir die schönen, alten, verzierten Häuser - eine Architektur für den Menschen gemacht. Wir quartierten uns in der zentral gelegenen Pension Venezia ein, die einfache aber ruhige Zimmer mit Balkon hatte und unsere Reisekasse mit nur 46,- Euro pro Nacht belastete.</p><p>

Was tut man als Touri als erstes in Italien? Klar - man isst eine Pizza! ;-) So kam es dann auch. Nachdem wir den Ort ausgekundschaftet und alle Läden durchstöbert hatten, kehrten wir Abends in eine Pizzeria ein und ließen es uns bei lecker Pizza und Rotwein gut gehen.</p><p>

Wir genoßen den nachfolgenden Pausentag in vollen Zügen. Italien ist wirklich ein wunderbares Land und vor allen Dingen ein Land mit einer Kaffeekultur. Nachdem uns die wässrige Plurre in Frankreich fast umgebracht hatte, mussten wir unsere Gaumen mit italienischem Cappucino verwöhnen, denn dass, was uns in der Schweiz in Sachen Kaffee erwartete war mindestens genauso schlimm - wenn nicht noch schlimmer - als in Frankreich ;-)</p><p><br /></p><p>

</p></li><li><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;">6. Etappe: Courmayeur - Rifugio Bertone - Rifugio Elena</span><p>

Nachdem wir uns und unsere Beine erholt hatten, stand uns eine weitere lange Etappe bevor. Der Aufstieg von Courmayeur zum Rifuio Bertona verlief recht steil und schön schattig durch einen Wald am Hang. Beim Rifugio angekommen, machten wir kurz Rast und zogen die Schuhe aus um die nassen Füsse zu trocknen. Nach einem kleinen zweiten Frühstück ging es dann weiter. Wir liefen nicht den in unserem Buch empfohlenen Weg über den Col Sapin, sondern folgten dem ofiziellen TMB-Weg. Dieser verlief deutlich flacher auf einem Balkon mit Blick hinunter ins Tal. Nach etlichen Kilometern kamen wir am Rifugio Bonatti an - einer Zwischenstation auf unserem Weg. Dort tranken wir leckeren Cappuccino, trockneten die Füsse und aßen Brot mit "Tomme" - dem Käse der Region.</p><p>

Wir stiegen von der Hütte nicht hinab ins Tal, sondern folgten dem Höhenweg auf dem Balkon nach Lavachey. Dieser Weg war deutlich schöner und vor allen Dingen auch angenehm kühler als der Weg durch das öde und von einer Autostraße durchzogene Tal. So liefen wir auf dem Balkonweg und stiegen dann in Lavachey hinab ins Tal. Dort querten wir einen Fluss und stiegen dann wieder hinauf auf einem kleinen, sehr steilen Weg der uns zum Rifugio Elena führen sollte. Dieser letzte Weg war sehr anstrengend. Zum einen hatten wir schon etliche Kilometer in den Beinen und zum anderen brannte die Nachmittagssonne nun besonders heiß vom Himmel.</p><p>

Mit letzter Kraft erreichten wir das Haus Elena in 2062 Metern Höhe. Hier blies ein kalter, starker Wind und wir entschieden uns im Rifugio zu übernachten. Offiziell ist es zwar nicht gern gesehen aber trotzdem durchaus möglich hinter dem Haus auf der Wiese zu zelten. Ich habe das beim letzten Mal gemacht und auch die Hüttenwirtin zuckte nur mit den Schultern und zeigte hinters Haus, als wir nach einer Möglichkeit zum Zelten fragten.</p><p>

Der Schlafsaal war groß, aber durch die geschickte Aufstellung der Betten und Schränke bot der Raum jedem Gast trotzdem eine gewisse Privatsphäre. Wir sprangen unter die erfrischende Dusche und aßen zum Abendbrot ein Omelett. Dazu gab es leckeren Gamay Rotwein, den wir uns nach der anstregenden Wanderung führwahr verdient hatten!</p><p><br /></p><p>

</p></li><li><b>7. Etappe: Rifugio Elena - La Fouly</b><p>

Eigentlich stand für heute eine fast 29 Kilometer lange Etappe von Elena nach Champex an. Das ist an sich - im flachen Land - schon eine anstrengende Wanderstrecke. Nimmt man dann noch knapp 1000 Höhenmeter Auf- und 1500 Höhenmeter Abstieg dazu, wird so etwas schnell zur Tortour. Da wir ja, wie bereits erwähnt, im Urlaub waren und nicht beim 30 Kilometermarsch des Militär, beschlossen wir diese Etappe einfach zu splitten und bis zum Campingplatz in La Fouly zu gehen.</p><p>

Als wir früh morgens das Rifugio Elena verließen, tobte draußen ein eiskalter Wind und dichte Wolken hüllten uns ein. Ich war froh, dass wir uns am Vorabend entschieden hatten nicht zu zelten, denn sonst wären wir ziemlich durchgefroren und klitschnass gewesen.</p><p>

Der Aufstieg zur italienisch-schweizerischen Grenze am Grand Col Ferret (2537 m) war, wie so oft ;-), ziemlich steil. Dieses Mal kamen allerdings noch ein starker Wind, leichter Regen und dicke Wolken hinzu. Oben am Pass angekommen, war der Wind so stark, dass wir uns beeilten schnell in die Schweiz zu gelangen um wieder ein paar Höhenmeter abzusteigen. Selbst als wir an der bewirtschafteten Hütte Alpage de la Peule (2071 m) ankamen, waberte der Nebel noch um uns herum. Weiter ging es in Serpentinen hinab nach Ferret und auf einem kleinen Weg wieder hinauf auf einen Balkonweg nach La Fouly.</p><p>

In dem kleinen Dorf La Fouly angekommen, deckten wir uns mit Lebensmitteln in dem einzigen Supermarkt im Ort ein. Dann gingen wir zu dem nicht weit entfernten Campingplatz, der nett an einem Gletscher gelegen ist und bauten unser Zelt auf einer Wiese nicht weit der Rezeption entfernt auf. Nach dem Abendessen sprangen wir noch unter die Dusche und schon um 21 Uhr schliefen wir ein.</p><p><br /></p><p>

</p></li><li><b>8. Etappe: La Fouly - Champex</b><p>

Und weiter ging es - auf nach Champex in der Schweiz. Champex ist ein netter kleiner Ferienort mit einem blauen, klaren See als Hauptattraktion. Dort wollten wir einen Pausentag einlegen und uns etwas regenerieren.</p><p>

So liefen wir also bei strahlendem Sonnenschein auf einem schönen Weg durch urige schweizerische Dörfer. Der Aufstieg von Issert nach Champex beträgt etwa 400 Höhenmeter - die nach einem langen, heißen Tag nochmal alle Kraftreserven forderten.</p><p>

In Champex angekommen, liefen wir durch den Ort zu einer Herberge um uns in ein ruhiges Zimmer einzuquartieren. Laut Aushang der Herberge sollte eine Übernachtung mit Halbpension 44,- Euro pro Person kosten. Letzendlich bezahlten wir allerdings 51,- Euro pro Kopf für das sehr einfache Zimmer (ohne Dusche &amp; WC) - was uns leider erst bei Rechnungsstellung auffiel. Man erklärte uns, dass die Zimmer teurer seien als die Übernachtung im Schlafsaal. Trotzdem empfanden wir es als unverschämt, erst im nachhinein darauf hingewiesen zu werden. Wanderern, die ihre Reisekasse in der teuren Schweiz etwas schonen möchten, sei der nahe Campingplatz direkt am Ortsausgang empfohlen :)</p><p>

Unseren Pausentag genossen wir in vollen Zügen und schlenderten ein wenig im Ort herum. Als wir dann am darauf folgenden Tag weiterwandern wollten, schlug das Wetter plötzlich um. Schon in der Nacht kamen Wolken auf und es gewitterte. Morgens regnete es dann in Strömen und der Donner grollte uns entgegen. So beschlossen wir noch einen weiteren Tag "Zwangspause" einzulegen :)</p><p><br /></p><p>

</p></li><li><b>9. Etappe: Champex - Trient</b><p>

Zwar war das Wetter etwas besser geworden, aber trotzdem war es weiterhin noch stark bewölkt. Ursprünglich erwartete uns an diesem Tag die schwerste aber auch spektakulärste Etappe der ganzen Wanderung - der Weg über Fenetre d'Arpette (2665 m) und der Weg entlang des Gletschers hinab nach Trient. Da dieser Weg aber sehr steil und selbst bei gutem Wetter nicht ganz ungefährlich zu gehen ist, beschlossen wir die alternative Schlechtwetter-Route zu nehmen. Da ich diesen Weg vorher noch nie gegangen war, war dies die erste Etappe dieser Wanderung, die vollkommen neu für mich war. Der Weg verlief sehr schön mit einem weiten Ausblick in das Tal von Martigny. Als wir in Trient ankamen, liefen wir noch etwas weiter bis Le Peuty - einem winzigen Dörfchen bestehend aus zwei Häusern und zwei Kühen - und bauten unser Zelt auf dem kleinen Zeltplatz im Ortskern auf. Später am Abend kam ein netter alter Herr und kassierte jeweils 4 Franken pro Nase für die Übernachtung. Auf einem riesigen Stein mit Sitzbank kochten wir unser Abendessen und genossen den Ausblick auf den riesigen, blauweiß schimmernden Gletscher, in dem sich die Abendsonne spiegelte.</p><p><br /></p><p>

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</p></li><li><b>10. Etappe: Trient - Tre-le-Champ</b><p>

In dieser Nacht war es besonders kühl, denn die Kälte hatte sich über Nacht wie ein Wasserfall vom Gletscher hinab ins Tal ergossen. Morgens war es immer noch knackig kalt und die Finger waren steif beim Aufrollen des Zeltes. Brrrr.</p><p>

Der Aufstieg erfolgte durch ein Waldstück am Hang, an dessen oberem Ende sich bereits die Sonne zeigte. Ja, zu der wollten wir! Wärme! :)</p><p>

Unterwegs trafen wir auf große, geführte Wandergruppen mit Kindern und Jugendlichen. Esel trugen in wasserdichten Säcken das schwere Gepäck, während die Menschen lediglich mit leichtem Tagesgepäck ausgerüstet waren. An der Hütte bei Col de Balme machten wir Mittagspause und genossen den unbeschreiblichen Ausblick auf den weißen Gipfel des Mont-Blanc und dem darunterliegenden Tal bei Chamonix. Wir waren nun wieder nahe unserem Startort angekommen und überschritten hier die Grenze zurück nach Frankreich.</p><p>

Wir wanderten den wunderschönen Weg über den Aiguilette des Posettes (2201 m) hinab nach Tre-le-Champ. Dort angekommen liefen wir gleich weiter in die naheliegende Stadt Argentiere (knapp 15-20 Minuten entfernt) und frischten unsere Lebensmittelvorräte im dortigen Supermarkt auf. Dann liefen wir zurück zu einem Campingplatz in Frasserand und bauten unser Zelt an einem schattigen Platz auf. Das Abendessen fiel etwas reichhaltiger aus als in den letzten Tagen und auch der lokale "Gamay" Rotwein mundete ganz hervorragend dazu.</p><p><br /></p><p>

</p></li><li><b>11. Etappe: Tre-le-Champ - Chamonix</b><p>

Wir verbrachten eine ruhige Nacht auf dem Campingplatz und stiegen dann am Ortseingang von Tre-le-Champ auf den Weg zum Tete-aux-Vents ein. In steilen Kehren zog sich der Weg bis zu einem Klettersteig. Dort mussten einige Leitern und ein paar gesicherte Kletter-Passagen überwunden werden. Das erforderte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und war eine angenehme Abwechslung auf unserem bisherigen Weg. Am Tete-aux-Vents in 2130 Metern angekommen, bot sich uns ein unglaublicher Anblick auf den Mont-Blanc und dessen Gletscher. Man konnte direkt ins Tal hinab nach Chamonix blicken und wir konnten uns an diesem Anblick gar nicht satt genug sehen.</p><p>

Ich spürte schon morgens einen leichten Druck an meiner linken Ferse, der beim Aufstieg  nun zu einem heftigen Schmerz geworden war. Dieser begleitete mich auch auf dem nachfolgenden Weg zu unserem Etappenende beim Refuge de la Flegere. Ich war froh dort angekommen zu sein und hoffte, dass es dem Fuß am nächsten Tag wieder besser gehen würde um die letzte Etappe nach Les Houches in Angriff nehmen zu können.</p><p>

Vor der Hütte sitzend beschlossen wir dann allerdings unsere Rundwanderung hier enden zu lassen, da wir nicht in der Herberge übernachten wollten und sich keine geeignete Möglichkeit zum Zelten in der unmittelbaren Nähe anbot. So nahmen wir die Seilbahn hinab nach Chamonix und kehrten auf einem der vielen lauschigen Campingplätze im Ort ein. Dort verbrachten wir einen angenehmen Abend und eine ruhige Nacht. Am nächsten Tag zogen wir los und suchten uns in der Innenstadt ein Hotel für die letzten beiden Tage, die wir vor unserer Rückreise hier noch verbringen wollten.</p><p><br /></p><p>

</p></li><li><b>Das Fazit</b><p>

Das war sie also - Romanas erste und meine dritte Mont-Blanc-Umrundung. Es hätte schöner und abwechslungsreicher nicht sein können. Jede Etappe war anders als die vorherige und hatte ihren ganz eigenen Charakter. Jede Etappe war eine sportliche Herausforderung. Im Schnitt gingen wir über 15 Kilometer pro Tag und absolvierten dabei 1000 Höhenmeter Auf- und Abstieg. Die TMB ist wahrlich die Königin unter den europäischen Trekking-Touren.</p></li>

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    <published>2007-07-01T19:57:53Z</published>
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        <name>Marc</name>
        
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Die Störtebiker sind eine freie Radsportgruppe die sich zu Trainingsausfahrten trifft und den Norden Hamburgs unsicher macht. Auf der Webseite findet man regelmäßige Updates der gemeinsamen Aktivitäten sowie Termine, Bilder und (in kürze) Filme von Veranstaltungen und Radrennen.<p>

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