Am Sonntag nahm ich zusammen mit zwei Freunden an meinem Lieblingstriathlon im Staffel-Wettbwerb teil. Der Stadtparktriathlon hat noch immer nichts von seinem familiären Flair verloren, auch wenn von einigen Teilnehmern teilweise extrem teures Zeitfahrmaterial aufgefahren wird und das Staffel-Team auf dem ersten Platz seit ein paar Jahren unerreichbar scheint.
Alex, der Schwimmer in unserem Team, startete um 12:15 Uhr. Ich stand in der Nähe des kleinen Stadtparksee und schaute gebannt auf die umherwirbelenden Arme und Beine im schäumenden Wasser. Nachdem die erste von zwei Runden absolviert war, lief ich in die Staffel-Übergabezone zu meinem Fahrrad. Ich hatte am Vortag noch ein wenig am Rad geschraubt und versucht die Sitzposition trotz nicht vorhandenem abgesenkten Vorbau halbwegs aerodynamisch hinzubekommen :)
Einige Minuten später lief mir Alex mit dem Transponder entgegen. Ich nahm die "Staffel" an mich und lief mit dem Rad in der Hand aus der Wechselzone heraus. Am Start des Rundskurs angekommen, kam ich sehr schnell auf Touren. Etwa die Hälfte der 20 Kilometer langen Strecke führt durchaus spürbar nach oben und die andere Hälfte geht entweder geradeaus oder ist leicht abfallend.
Die Top10-Anwärter auf ihren Zeitfahrmaschinen waren bereits seit etlichen Minuten auf der Strecke und hatten einen für mich unerreichbaren Vorsprung. Ich fuhr die ganze Zeit auf der linken Spur, überholte sehr viele Zeitfahrer und wurde selbst kein einziges Mal überholt. Meine neue Sitzposition machte sich auf der Strecke positiv bemerkbar. Weiterhin gibt es aber noch ein hohes Optimierungspotential an der Position und auch beim Material.
Nach fünf Runden mit jeweils vier Kilometern auf dem Rad lief ich wieder in die Wechselzone und übergab die Startnummer und den Transponder an Sven, unserem Läufer im Team. Sven legte kurz vor dem Ziel einen kleinen Sprint ein und anschließend tranken wir gemeinsam ein kühles alkoholfreies Weizenbier :)
Das Fazit
Anders als beim Einzel-Triathlon musste ich mit meinen Kräften nicht ganz so sehr haushalten und war auch nicht vom Schwimmen bereits platt wie eine Flunder :) Es macht Spass sich auf seine Lieblingsdisziplin zu konzentrieren! Alles in allem also eine nette Sache und eine gute Abwechslung die ich bestimmt wiederholen werde.
Leider wird bei diesem Triathlon auch beim Staffel-Wettbewerb keine exakte Zeit für das Zeitfahren genommen. So beinhaltet die gemessene Fahrtzeit auch die Laufzeit des Schwimmers vom Wasser bis in die Wechselzone sowie die eigene Laufzeit vom Rundkurs hinein in die Wechselzone bis zum Läufer. Es wäre toll, wenn das vom Veranstalter optimiert werden würde, da so z.B. die dedizierte Zeit in der Wechselzone nicht ersichtlich ist. Auch die Zeit auf dem Fahrrad wird verfälscht dargestellt. Vergleiche der reinen Fahrzeit über mehrere Jahre bzw. zwischen verschiedenen Wettbewerben ist nicht möglich.
Wir belegten den 18. Platz (von 38 teilnehmenden Teams) mit einer Gesamtzeit von 1:10.49.
Die Ergebnisse des 2009 Stadtpark Staffeltriathlon.
Einige Minuten später lief mir Alex mit dem Transponder entgegen. Ich nahm die "Staffel" an mich und lief mit dem Rad in der Hand aus der Wechselzone heraus. Am Start des Rundskurs angekommen, kam ich sehr schnell auf Touren. Etwa die Hälfte der 20 Kilometer langen Strecke führt durchaus spürbar nach oben und die andere Hälfte geht entweder geradeaus oder ist leicht abfallend.
Die Top10-Anwärter auf ihren Zeitfahrmaschinen waren bereits seit etlichen Minuten auf der Strecke und hatten einen für mich unerreichbaren Vorsprung. Ich fuhr die ganze Zeit auf der linken Spur, überholte sehr viele Zeitfahrer und wurde selbst kein einziges Mal überholt. Meine neue Sitzposition machte sich auf der Strecke positiv bemerkbar. Weiterhin gibt es aber noch ein hohes Optimierungspotential an der Position und auch beim Material.
Nach fünf Runden mit jeweils vier Kilometern auf dem Rad lief ich wieder in die Wechselzone und übergab die Startnummer und den Transponder an Sven, unserem Läufer im Team. Sven legte kurz vor dem Ziel einen kleinen Sprint ein und anschließend tranken wir gemeinsam ein kühles alkoholfreies Weizenbier :)
Das Fazit
Anders als beim Einzel-Triathlon musste ich mit meinen Kräften nicht ganz so sehr haushalten und war auch nicht vom Schwimmen bereits platt wie eine Flunder :) Es macht Spass sich auf seine Lieblingsdisziplin zu konzentrieren! Alles in allem also eine nette Sache und eine gute Abwechslung die ich bestimmt wiederholen werde.
Leider wird bei diesem Triathlon auch beim Staffel-Wettbewerb keine exakte Zeit für das Zeitfahren genommen. So beinhaltet die gemessene Fahrtzeit auch die Laufzeit des Schwimmers vom Wasser bis in die Wechselzone sowie die eigene Laufzeit vom Rundkurs hinein in die Wechselzone bis zum Läufer. Es wäre toll, wenn das vom Veranstalter optimiert werden würde, da so z.B. die dedizierte Zeit in der Wechselzone nicht ersichtlich ist. Auch die Zeit auf dem Fahrrad wird verfälscht dargestellt. Vergleiche der reinen Fahrzeit über mehrere Jahre bzw. zwischen verschiedenen Wettbewerben ist nicht möglich.
Wir belegten den 18. Platz (von 38 teilnehmenden Teams) mit einer Gesamtzeit von 1:10.49.
Die Ergebnisse des 2009 Stadtpark Staffeltriathlon.

Jetzt kommentieren