Bella Italia! Guter Kaffee, gesundes Essen, freundliche Menschen, mildes Klima, Sonnenschein, Berge und Meer. Sind das nicht optimale Zutaten zum Glücklichsein? :)
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Unsere Wanderung folgte unbeschreiblich schönen Wegen. Schmale, schrumpelige, moosbewachsene Steinpfade schlängelten sich an blühenden und duftenden Gärten vorbei durch schattenspendende Olivenhaine. Es war traumhaft!
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Auch mit dem Wetter hatten wir Glück. Anfang April war es hier schon bis zu 20 Grad Celsius warm. Der salzige Meereswind sorgte auf unserer Reise oftmals für eine angenehme Abkühlung.
Gleich am Ende unserer ersten Etappe kamen wir vom Weg ab und landeten im Vorort von Recco, da wir den letzten Teil der Wegbeschreibung einfach übersehen hatten. Mit brennenden Füßen kamen wir an einer großen Küstenstraße an auf der gerade ein Kilometer langer Autostau herrschte. Mit unseren dicken Rucksäcken bepackt, kamen wir zu Fuß deutlich schneller vorran als die in den Autos bratenden wartenden Menschen.
So folgten wir in den nachfolgenden Tagen immer wieder schmalen, ruhigen Pfaden entlang der Küste. Die Ruhe wurde manchmal nur durch die küstennahe Autobahn gestört, die wir ab und zu queren mussten. Wir übernachteten in unserem Zelt auf Campingplätzen, die leider nicht immer direkt in den Städten, sondern oftmals etliche Kilometer weit außerhalb lagen. Schlauerweise waren diese Campingplätze dann entweder direkt an der Autobahn, unmittelbar neben den Bahnschienen oder neben einer Werft im Hafen (so geschehen in Riva Trigoso) gebaut, so dass nächtens unsere Ohrstöpsel (oftmals erfolglos) im Dauereinsatz waren. Angenehm überrascht waren wir nur vom Campingplatz "Aqua Dolce" in Levanto; dem einzigen wirklich schönen und ruhigen Platz auf unserer Wanderung.
Wir genossen die weiten Ausblicke über das Meer, die salzige Seeluft und die Frühlingssonne. Um uns herum explodierte die Flora. Blumen in allen Formen und Farben blühten um die Wette. Zitronen-, Orangen und Olivenbäume spendeten uns Schatten, wenn es am Nachmittag zu warm wurde. Der Tradition entsprechend, hatten wir auch dieses Mal unsere Espressomaschine mitgenommen. Wir tranken in den Mittagspausen Cappuccino mit Ausblick in die blaue Unendlichkeit der See und die blühenden Täler der ligurischen Küste. Zwar mag es auf den ersten Blick wie ein Frevel erscheinen in Italien den eigenen Kaffee mit sich herumzuschleppen (wo es doch "an jeder Ecke" hervorragenden Cappuccino gibt), aber die Flexibilität der Ortswahl und die Ausblicke beim Genuss des leckeren Milchkaffees entschädigte uns für das erhöhte Rucksack-Gewicht :)
Unser Weg führte uns am Ende auch durch die "Cinque Terre". Dabei handelt es sich um fünf ursprünglich erhaltene Dörfer in einem Nationalparkgebiet, die touristisch sehr stark frequentiert sind. Wir übernachteten in dem traumhaften Dorf Vernazza und beendeten unsere Wanderung dann schließlich im letzten der "fünf Erden", in Riomaggiore. Von dort aus nahmen wir die Fähre zurück nach Camogli, wo wir unsere letzte Nacht verbrachten und nahmen anschließend die Bahn zurück nach Genua.
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Rückwirkend betrachtet war diese leichte Wanderung ein voller Erfolg. Der "Erholungsfaktor" war enorm und die Beine wurden nach dem langen Winter wieder auf Trab gebracht :) Das spezielle Klima der ligurischen Küste macht diesen Wanderweg zu einer klaren Empfehlung für das Frühjahr!
Unsere Wanderung betrug knapp 125 Kilometer und 6000 Höhenmeter.
Externe Links:

Barte Bilder Rogger :D