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Wir trafen uns, wie immer, am S-Bahn Rothenburgsort. Das Thermometer zeigte 1 Grad Celsius an - die gefühlte Temparatur lag etwas im Minusbereich. Romana und ich hatten uns alles angezogen, was wir im Kleiderschrank finden konnte. Ich hatte vier Schichten Fleece & Winbreaker am Oberkörper, drei Schichten über den Beinen, 2 Paar Socken und darüber noch Neoprenüberschuhe sowie zwei Paar Handschuhe. Dicker angezogen gehts nicht - es sei denn, man will wie ein Michelin-Männchen aussehen.
Wir fuhren eine großen Schleife von knapp 70 Kilometern in einem sehr gemütlichen Schnitt von 25.4km/h. Man soll's am Anfang ja nicht gleich übertreiben. Tatsächlich kam zum Ende der Ausfahrt noch einmal die Sonne raus. Und was wäre eine schöne Radtour ohne den Autoterror einer Mutter - den PKW voller Kinder - die hupend, gestikulierend und sehr knapp überholen musste um dann 50 Meter weiter an der Ampel belehrend darauf hinzuweisen, dass wir mit dem Rad gefälligst auf dem mit Rollsplit übersähten Radweg fahren sollen (und alle 500 Meter den Reifen flicken). Danke nochmal an diese engagierte Mutter - ein echtes Vorbild für ihre Kinder!

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